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Besondere Bedürfnisse von Frauen und Kindern nach Katastrophen


Henley, R; Müller, M (2008). Besondere Bedürfnisse von Frauen und Kindern nach Katastrophen. Therapeutische Umschau, 65(1):54-59.

Abstract

Katastrophen können auf ganze Gemeinschaften verheerende Auswirkungen haben, besonders aber auf die Verwundbarsten in unseren Gesellschaften: Frauen und Kinder. Dieser Beitrag beleuchtet, auf welche Art und Weise Frauen und Kinder betroffen sein können und erarbeitet praktische Ansätze für die bedürfnisorientierte Betreuung von Frauen und Kindern nach einer Katastrophe. Speziell gemeindenahe, psychosoziale Maßnahmen werden fokussiert, welche die gesunde psychologische Entwicklung von Frauen und Kindern verbessern können. Dies kann zum Beispiel durch Förderung von Schutzfaktoren erreicht werden, die den «Resilienzprozess» stärken. Dabei handelt es sich um einen neuen Ansatz zur Betreuung von Personen, die aufgrund einer Katastrophe besonderem Stress ausgesetzt waren oder ein traumatisches Erlebnis hatten. Dieser Ansatz bietet psychosoziale Methoden, die entweder alternativ oder in Kooperation mit gängigen medizinisch-psychotherapeutischen Ansätzen auf nützliche und effiziente Weise dort angewendet werden können, wo zahlreiche Frauen und Kinder betroffen sind. Insbesondere für Personen aus anderen Kulturkreisen, denen westliche therapeutische Konzepte oder Interventionen unbekannt sind, beziehungsweise wegen Unverständnis nur unzureichend greifen, ergibt sich ein pragmatisches Behandlungselement. Die beleuchteten Maßnahmen und Erwägungen zur Förderung des Resilienzprozesses bei betroffenen Frauen und Kindern werden von Überlegungen zu deren möglichen Anwendung in der Schweiz gefolgt.

Abstract

Katastrophen können auf ganze Gemeinschaften verheerende Auswirkungen haben, besonders aber auf die Verwundbarsten in unseren Gesellschaften: Frauen und Kinder. Dieser Beitrag beleuchtet, auf welche Art und Weise Frauen und Kinder betroffen sein können und erarbeitet praktische Ansätze für die bedürfnisorientierte Betreuung von Frauen und Kindern nach einer Katastrophe. Speziell gemeindenahe, psychosoziale Maßnahmen werden fokussiert, welche die gesunde psychologische Entwicklung von Frauen und Kindern verbessern können. Dies kann zum Beispiel durch Förderung von Schutzfaktoren erreicht werden, die den «Resilienzprozess» stärken. Dabei handelt es sich um einen neuen Ansatz zur Betreuung von Personen, die aufgrund einer Katastrophe besonderem Stress ausgesetzt waren oder ein traumatisches Erlebnis hatten. Dieser Ansatz bietet psychosoziale Methoden, die entweder alternativ oder in Kooperation mit gängigen medizinisch-psychotherapeutischen Ansätzen auf nützliche und effiziente Weise dort angewendet werden können, wo zahlreiche Frauen und Kinder betroffen sind. Insbesondere für Personen aus anderen Kulturkreisen, denen westliche therapeutische Konzepte oder Interventionen unbekannt sind, beziehungsweise wegen Unverständnis nur unzureichend greifen, ergibt sich ein pragmatisches Behandlungselement. Die beleuchteten Maßnahmen und Erwägungen zur Förderung des Resilienzprozesses bei betroffenen Frauen und Kindern werden von Überlegungen zu deren möglichen Anwendung in der Schweiz gefolgt.

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Other titles:Special needs of women and children after a disaster
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Psychiatric University Hospital Zurich > Clinic for Clinical and Social Psychiatry Zurich West (former)
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2008
Deposited On:22 Jan 2009 10:47
Last Modified:05 Apr 2016 12:50
Publisher:Hans Huber
ISSN:0040-5930
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/0040-5930.65.1.54
PubMed ID:18399187

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