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Möglichkeiten zur Attraktivitätssteigerung der Hausarztmedizin aus der Sicht junger Ärztinnen und Ärzte


Buddeberg-Fischer, B; Stamm, M; Buddeberg, C; Klaghofer, R (2008). Möglichkeiten zur Attraktivitätssteigerung der Hausarztmedizin aus der Sicht junger Ärztinnen und Ärzte. Gesundheitswesen, 70(3):123-128.

Abstract

Hintergrund: Ziel der Studie ist es zu untersuchen, welche berufliche Laufbahn junge Ärztinnen und Ärzte gegen Ende ihrer fachärztlichen Weiterbildung anstreben und welche Faktoren aus ihrer Sicht eine Tätigkeit in der ärztlichen Grundversorgung attraktiver machen könnten.

Methodik: Im Rahmen einer seit 2001 laufenden Schweizer prospektiven Studie zu Determinanten der Karriereentwicklung nahmen 534 junge Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2007 an der vierten Befragung teil. Sie machten Angaben zur angestrebten beruflichen Laufbahn, zum geplanten Praxismodell und Praxisstandort, ferner benannten sie Faktoren, die für bzw. gegen die Hausarztmedizin sprechen und welche die Attraktivität der Hausarztmedizin steigern würden.

Ergebnisse: 84 Personen (42% Männer, 58% Frauen) streben eine Tätigkeit als Hausarzt/-ärztin an (60% spezialisieren sich in Allgemeinmedizin, 40% in Allgemeiner Innerer Medizin), 450 spezialisieren sich in einem anderen Fachgebiet. Von den 534 Studienteilnehmenden möchten 208 später in einer Praxis arbeiten, mehrheitlich in einer Gruppenpraxis (88%). 49% der zukünftigen Hausärzte planen eine Praxis in einer Stadt, von den Spezialisten sind es 77%. Als wesentliche Gründe gegen die Hausarztmedizin werden die unsichere Entwicklung der Hausarztmedizin und das niedrige Einkommen genannt, als positive Faktoren die Vielseitigkeit, das breite Patientenspektrum sowie die Kontinuität der Arzt-Patient-Beziehung. Um die Attraktivität der Hausarztmedizin zu steigern, müssten interdisziplinäre Gruppenpraxen gefördert und die finanziellen Rahmenbedingungen verbessert werden.

Schlussfolgerung: Die Hausarztmedizin wird als interessantes Berufsfeld eingeschätzt, die gegenwärtigen Rahmenbedingungen für die Ausübung der hausärztlichen Tätigkeit wirken jedoch abschreckend.

Abstract

Hintergrund: Ziel der Studie ist es zu untersuchen, welche berufliche Laufbahn junge Ärztinnen und Ärzte gegen Ende ihrer fachärztlichen Weiterbildung anstreben und welche Faktoren aus ihrer Sicht eine Tätigkeit in der ärztlichen Grundversorgung attraktiver machen könnten.

Methodik: Im Rahmen einer seit 2001 laufenden Schweizer prospektiven Studie zu Determinanten der Karriereentwicklung nahmen 534 junge Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2007 an der vierten Befragung teil. Sie machten Angaben zur angestrebten beruflichen Laufbahn, zum geplanten Praxismodell und Praxisstandort, ferner benannten sie Faktoren, die für bzw. gegen die Hausarztmedizin sprechen und welche die Attraktivität der Hausarztmedizin steigern würden.

Ergebnisse: 84 Personen (42% Männer, 58% Frauen) streben eine Tätigkeit als Hausarzt/-ärztin an (60% spezialisieren sich in Allgemeinmedizin, 40% in Allgemeiner Innerer Medizin), 450 spezialisieren sich in einem anderen Fachgebiet. Von den 534 Studienteilnehmenden möchten 208 später in einer Praxis arbeiten, mehrheitlich in einer Gruppenpraxis (88%). 49% der zukünftigen Hausärzte planen eine Praxis in einer Stadt, von den Spezialisten sind es 77%. Als wesentliche Gründe gegen die Hausarztmedizin werden die unsichere Entwicklung der Hausarztmedizin und das niedrige Einkommen genannt, als positive Faktoren die Vielseitigkeit, das breite Patientenspektrum sowie die Kontinuität der Arzt-Patient-Beziehung. Um die Attraktivität der Hausarztmedizin zu steigern, müssten interdisziplinäre Gruppenpraxen gefördert und die finanziellen Rahmenbedingungen verbessert werden.

Schlussfolgerung: Die Hausarztmedizin wird als interessantes Berufsfeld eingeschätzt, die gegenwärtigen Rahmenbedingungen für die Ausübung der hausärztlichen Tätigkeit wirken jedoch abschreckend.

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Other titles:Young physicians' view on factors that increase the attractiveness of general practice
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Division of Psychosocial Medicine (former)
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2008
Deposited On:15 Jan 2009 10:04
Last Modified:05 Apr 2016 12:50
Publisher:Thieme
ISSN:0941-3790
Publisher DOI:https://doi.org/10.1055/s-2008-1062721
PubMed ID:18415919

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