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Stress im Studium: Zusammenhang zwischen Schemata, chronischem Stress und Resilienz


Lozza, Niclà; Abbruzzese, Elvira; Kleim, Birgit; Ackermann, Sandra; Ehlert, Ulrike (2014). Stress im Studium: Zusammenhang zwischen Schemata, chronischem Stress und Resilienz. Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie, 18(4):221-233.

Abstract

Befunde aus empirischen Studien der letzten Jahre belegen die negativen Konsequenzen und Belastungen bei Studierenden im Kontext ihres akademischen Alltags. Gleichzeitig liegen Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Schematherapie vor, welche vorwiegend praxisnahen, psychopathologischen und klinisch-therapeutischen Fragen dienen und deren zugrunde liegende Konzepte zur Aufklärung von intra- sowie interpersonellen Prozessen beitragen. So werden beispielsweise sogenannte Schemamodi zur Identifizierung innerer Anteile (Schemata) und deren Aktivierung herangezogen. Diese bilden die Grundlage dieser strukturierten und gleichzeitig die Psychodynamik einer Person berücksichtigenden Therapieform. Ob Schemamodi auch zur Erklärung von Stress-Vulnerabilität und vor allem -Resilienz von Studierenden beitragen könnten, wurde bisher nicht empirisch überprüft. In der vorliegenden längsschnittlichen Studie wurde der Zusammenhang zwischen in der Kindheit entwickelten Schemamodi und späterem Stresserleben und der Resilienz bei Studierenden untersucht. Es konnten signifikante Zusammenhänge zwischen adaptiven und maladaptiven Schemamodi und Resilienz gefunden werden. Auch konnten über die vier erhobenen Messzeitpunkte signifikante Korrelationen zwischen dem subjektiven Erleben von chronischem Stress und der Ausprägung spezifischer Schemamodi festgestellt werden. Resilienz und chronischer Stress waren erwartungsgemäß invers korreliert.

Abstract

Befunde aus empirischen Studien der letzten Jahre belegen die negativen Konsequenzen und Belastungen bei Studierenden im Kontext ihres akademischen Alltags. Gleichzeitig liegen Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Schematherapie vor, welche vorwiegend praxisnahen, psychopathologischen und klinisch-therapeutischen Fragen dienen und deren zugrunde liegende Konzepte zur Aufklärung von intra- sowie interpersonellen Prozessen beitragen. So werden beispielsweise sogenannte Schemamodi zur Identifizierung innerer Anteile (Schemata) und deren Aktivierung herangezogen. Diese bilden die Grundlage dieser strukturierten und gleichzeitig die Psychodynamik einer Person berücksichtigenden Therapieform. Ob Schemamodi auch zur Erklärung von Stress-Vulnerabilität und vor allem -Resilienz von Studierenden beitragen könnten, wurde bisher nicht empirisch überprüft. In der vorliegenden längsschnittlichen Studie wurde der Zusammenhang zwischen in der Kindheit entwickelten Schemamodi und späterem Stresserleben und der Resilienz bei Studierenden untersucht. Es konnten signifikante Zusammenhänge zwischen adaptiven und maladaptiven Schemamodi und Resilienz gefunden werden. Auch konnten über die vier erhobenen Messzeitpunkte signifikante Korrelationen zwischen dem subjektiven Erleben von chronischem Stress und der Ausprägung spezifischer Schemamodi festgestellt werden. Resilienz und chronischer Stress waren erwartungsgemäß invers korreliert.

Additional indexing

Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Language:German
Date:2014
Deposited On:14 Jan 2015 15:42
Last Modified:05 Apr 2016 18:47
Publisher:Schattauer
ISSN:1433-6308
Official URL:http://www.schattauer.de/de/magazine/uebersicht/zeitschriften-a-z/ptt/issue/special/manuscript/23751/show.html

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