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Berechnung und Interpretation von NMDS Patientenkarten für die Verlaufsdiagnostik: Erste Befunde


Bühler, Joël; Läge, Damian (2013). Berechnung und Interpretation von NMDS Patientenkarten für die Verlaufsdiagnostik: Erste Befunde. Zürich: Psychologisches Institut – Angewandte Kognitionspsychologie.

Abstract

In standardisierten psychopathologischen Inventaren werden die Ausprägungen von Symptomen erfasst, die entweder für bestimmte Kategorien von psychischen Störungen oder für die Psychopathologie allgemein bezeichnend sind. Bislang werden diese detaillierten Befunde, die routinemässig bei Patienten erhoben werden, allerdings mit nur wenigen aggregierten Kennzahlen beschrieben, womit ein Grossteil an systematischer Information verlorengeht. Egli, Riedel, Möller, Strauss und Läge (2009) haben das Verfahren der Patientenkarten vorgeschlagen – Eine NMDS-Analyse der psychopathologischen Befunde –, mithilfe derer ein hoher Grad an symptomatischer Detailinfor-mation aus den psychopathologischen Inventaren erhalten bleibt. Die Autoren diskutierten diese Patientenkarten allerdings primär im Hinblick auf die Statusdiagnostik. Im vorliegenden Manuskript wird der Vorschlag von Egli et al. (2009) aufgegriffen und die Möglichkeiten für einen Einsatz der Patientenkarten in der Verlaufsdiagnostik diskutiert. Besonderer Fokus wird auf die methodischen Komplikationen bei der lokalen Interpretation von NMDS-Lösungen gelegt, welche für die Anwendung der Patientenkarten von hoher Wichtigkeit sind. Ein Ansatz zur lokalen Optimierung der Patientenkarten wird aufgezeigt und mit den etablierten NMDS-Algorithmen verglichen. Die lokale Interpretierbarkeit der Patientenkarten bei Verwendung des neuen Ansatzes ist vielversprechend, denn sie übersteigt sowohl in der 2- als auch in der 3-dimensionalen NMDS-Lösung diejenige der etablierten Algorithmen.

In standardisierten psychopathologischen Inventaren werden die Ausprägungen von Symptomen erfasst, die entweder für bestimmte Kategorien von psychischen Störungen oder für die Psychopathologie allgemein bezeichnend sind. Bislang werden diese detaillierten Befunde, die routinemässig bei Patienten erhoben werden, allerdings mit nur wenigen aggregierten Kennzahlen beschrieben, womit ein Grossteil an systematischer Information verlorengeht. Egli, Riedel, Möller, Strauss und Läge (2009) haben das Verfahren der Patientenkarten vorgeschlagen – Eine NMDS-Analyse der psychopathologischen Befunde –, mithilfe derer ein hoher Grad an symptomatischer Detailinfor-mation aus den psychopathologischen Inventaren erhalten bleibt. Die Autoren diskutierten diese Patientenkarten allerdings primär im Hinblick auf die Statusdiagnostik. Im vorliegenden Manuskript wird der Vorschlag von Egli et al. (2009) aufgegriffen und die Möglichkeiten für einen Einsatz der Patientenkarten in der Verlaufsdiagnostik diskutiert. Besonderer Fokus wird auf die methodischen Komplikationen bei der lokalen Interpretation von NMDS-Lösungen gelegt, welche für die Anwendung der Patientenkarten von hoher Wichtigkeit sind. Ein Ansatz zur lokalen Optimierung der Patientenkarten wird aufgezeigt und mit den etablierten NMDS-Algorithmen verglichen. Die lokale Interpretierbarkeit der Patientenkarten bei Verwendung des neuen Ansatzes ist vielversprechend, denn sie übersteigt sowohl in der 2- als auch in der 3-dimensionalen NMDS-Lösung diejenige der etablierten Algorithmen.

Additional indexing

Item Type:Published Research Report
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Uncontrolled Keywords:DoktoratPsych Erstautor
Date:2013
Deposited On:22 Jun 2015 13:43
Last Modified:05 Apr 2016 19:17
Publisher:Psychologisches Institut – Angewandte Kognitionspsychologie
Official URL:http://www.psychologie.uzh.ch/fachrichtungen/allgpsy/angkog/forschungsberichte/akz75.html

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