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Asthma und Rhinitis beim Kind


Sennhauser, F H (2008). Asthma und Rhinitis beim Kind. Therapeutische Umschau, 3(65):153-159.

Abstract

Das Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Krankheit im Kindesalter mit einer kumulativen Prävalenz in der Schweiz zwischen 7-15%. Die Diagnose wird klinisch gestellt, da besonders im Säuglings- und Vorschulalter objektiv beweisende Kriterien fehlen. Allen Asthmaformen gemeinsam ist ein ursächlicher Entzündungsprozess der respiratorischen Schleimhaut der intrathorakalen Atemwege. Im Schulalter lassen sich in bis zu 80% allergische Mechanismen klinisch vermuten respektive testphysiologisch dokumentieren. Im Zentrum der Asthma-Therapie steht die Inhalation mit symptomatisch wirkenden Bronchodilatatoren respektive mit entzündungshemmenden topischen Steroiden. Die Rhinitis im Vorschulalter ist mehrheitlich viral-infektiös, im Schulalter oft allergisch bedingt. In der Regel sind die ausgebildeten Nasennebenhöhlen am nasalen Entzündungsprozess beteiligt als Rhinosinusitis. Im Säuglingsalter beschränkt sich die Therapie in der Regel auf symptomatische Maßnahmen, bei allergischen Formen bewähren sich besonders die topischen Steroide. Antibiotika sind selten indiziert. Der Säugling mit Nasenobstruktion kann bedrohlich erkranken wegen obligater Nasenatmung in diesem Altersabschnitt. Die oberen und unteren Atemwege bilden funktionell eine Einheit mit gleichartigen Entzündungsmechanismen und oft gleichzeitig bestehenden entzündlichen Veränderungen. Verschiedene pathogenetische Interaktionen zwischen oberen und unteren Atemwegen erklären die symptomatische Interdependez und definieren das sogenannte Rhinobronchiale Syndrom.

Abstract

Das Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Krankheit im Kindesalter mit einer kumulativen Prävalenz in der Schweiz zwischen 7-15%. Die Diagnose wird klinisch gestellt, da besonders im Säuglings- und Vorschulalter objektiv beweisende Kriterien fehlen. Allen Asthmaformen gemeinsam ist ein ursächlicher Entzündungsprozess der respiratorischen Schleimhaut der intrathorakalen Atemwege. Im Schulalter lassen sich in bis zu 80% allergische Mechanismen klinisch vermuten respektive testphysiologisch dokumentieren. Im Zentrum der Asthma-Therapie steht die Inhalation mit symptomatisch wirkenden Bronchodilatatoren respektive mit entzündungshemmenden topischen Steroiden. Die Rhinitis im Vorschulalter ist mehrheitlich viral-infektiös, im Schulalter oft allergisch bedingt. In der Regel sind die ausgebildeten Nasennebenhöhlen am nasalen Entzündungsprozess beteiligt als Rhinosinusitis. Im Säuglingsalter beschränkt sich die Therapie in der Regel auf symptomatische Maßnahmen, bei allergischen Formen bewähren sich besonders die topischen Steroide. Antibiotika sind selten indiziert. Der Säugling mit Nasenobstruktion kann bedrohlich erkranken wegen obligater Nasenatmung in diesem Altersabschnitt. Die oberen und unteren Atemwege bilden funktionell eine Einheit mit gleichartigen Entzündungsmechanismen und oft gleichzeitig bestehenden entzündlichen Veränderungen. Verschiedene pathogenetische Interaktionen zwischen oberen und unteren Atemwegen erklären die symptomatische Interdependez und definieren das sogenannte Rhinobronchiale Syndrom.

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Other titles:Asthma and rhinitis in childhood
Item Type:Journal Article, not refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Children's Hospital Zurich > Medical Clinic
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2008
Deposited On:04 Mar 2009 20:19
Last Modified:05 Apr 2016 12:58
Publisher:Hans Huber
ISSN:0040-5930
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/0040-5930.65.3.153

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