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In-vitro-Untersuchung von adhäsiv befestigten Slot-Kompositbrücken im Vergleich zu konventionell präparierten Kompositbrücken


Zumbühl, R; Lutz, F; Krejci, I (2000). In-vitro-Untersuchung von adhäsiv befestigten Slot-Kompositbrücken im Vergleich zu konventionell präparierten Kompositbrücken. Schweizer Monatsschrift für Zahnmedizin SMfZ, 110(5-6):505-522.

Abstract

In einem In-vitro-Versuch wurde das klinische Potenzial von unverstärkten, dreigliedrigen, adhäsiv befestigten Slot-Kompositbrücken im Vergleich zu konventionell präparierten, unverstärkten Kompositbrücken untersucht. Hierzu wurden sechs Frontzahn- und 18 Seitenzahnbrücken aus dem Polyglasswerkstoff Artglass hergestellt. Die Frontzahnbrücken wurden auf einer modifizierten, interproximalen, dreieckförmigen Präparation hergestellt und nach Vergütung in einem speziellen Ofen zirkulär im Schmelz nach dem Total- Bonding-Verfahren adhäsiv befestigt. Die Seitenzahnbrücken wurden nach einer konventionellen und zwei modifizierten Präparationen unterschieden. Die konventionelle Form entsprach einer Hohlkehlpräparation, welche zirkulär im Dentin lokalisiert war. Die Kunststoffbrücken wurden bis auf das incisal gelegene Kronendrittel adhäsiv am Zahn befestigt. Die modifizierten Formen entsprachen je einer interdental gelegenen Slot- Präparation, eine Gruppe mit, eine Gruppe ohne Positionierungsrillen, welche beide zirkulär im Schmelz lagen. Die adhäsive Befestigung erfolgte bei beiden Gruppen identisch, es wurde ein Total-Bonding angestrebt. Auch diese Brücken wurden vor der adhäsiven Verankerung in einem Spezialofen vergütet. Die 24 auf diese Weise hergestellten Kunststoffbrücken wurden mit Hilfe von Schmelzantagonisten einer kombiniert mechanisch- thermischen Wechselbelastung ausgesetzt. Dieser klinisch korrelierte In-vitro-Ermüdungstest wurde solange durchgeführt, bis eine Belastungsdauer von fünf Jahresäquivalenten erreicht war. Die Brückenränder wurden zu Beginn und nach Abschluss der Belastungen im REM qualitativ und quantitativ analysiert, wobei die Übergänge Befestigungskomposit- Brückenglied und Befestigungskomposit-Zahnhartsubstanz getrennt beurteilt wurden. Die Frontzahnbrücken und die erste Gruppe der modifizierten Brücken hielten der Belastung nicht lange stand und waren nach spätestens vier Stunden, das heisst nach 24 000 Kauzyklen, zerstört. Die konventionelle und die modifizierte Form der Slot-Brücken hielten der Belastung stand und erreichten erstaunlich gute Werte sowohl vor als auch nach der Belastungsphase.

In einem In-vitro-Versuch wurde das klinische Potenzial von unverstärkten, dreigliedrigen, adhäsiv befestigten Slot-Kompositbrücken im Vergleich zu konventionell präparierten, unverstärkten Kompositbrücken untersucht. Hierzu wurden sechs Frontzahn- und 18 Seitenzahnbrücken aus dem Polyglasswerkstoff Artglass hergestellt. Die Frontzahnbrücken wurden auf einer modifizierten, interproximalen, dreieckförmigen Präparation hergestellt und nach Vergütung in einem speziellen Ofen zirkulär im Schmelz nach dem Total- Bonding-Verfahren adhäsiv befestigt. Die Seitenzahnbrücken wurden nach einer konventionellen und zwei modifizierten Präparationen unterschieden. Die konventionelle Form entsprach einer Hohlkehlpräparation, welche zirkulär im Dentin lokalisiert war. Die Kunststoffbrücken wurden bis auf das incisal gelegene Kronendrittel adhäsiv am Zahn befestigt. Die modifizierten Formen entsprachen je einer interdental gelegenen Slot- Präparation, eine Gruppe mit, eine Gruppe ohne Positionierungsrillen, welche beide zirkulär im Schmelz lagen. Die adhäsive Befestigung erfolgte bei beiden Gruppen identisch, es wurde ein Total-Bonding angestrebt. Auch diese Brücken wurden vor der adhäsiven Verankerung in einem Spezialofen vergütet. Die 24 auf diese Weise hergestellten Kunststoffbrücken wurden mit Hilfe von Schmelzantagonisten einer kombiniert mechanisch- thermischen Wechselbelastung ausgesetzt. Dieser klinisch korrelierte In-vitro-Ermüdungstest wurde solange durchgeführt, bis eine Belastungsdauer von fünf Jahresäquivalenten erreicht war. Die Brückenränder wurden zu Beginn und nach Abschluss der Belastungen im REM qualitativ und quantitativ analysiert, wobei die Übergänge Befestigungskomposit- Brückenglied und Befestigungskomposit-Zahnhartsubstanz getrennt beurteilt wurden. Die Frontzahnbrücken und die erste Gruppe der modifizierten Brücken hielten der Belastung nicht lange stand und waren nach spätestens vier Stunden, das heisst nach 24 000 Kauzyklen, zerstört. Die konventionelle und die modifizierte Form der Slot-Brücken hielten der Belastung stand und erreichten erstaunlich gute Werte sowohl vor als auch nach der Belastungsphase.

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Other titles:In-vitro studies of resin-bonded slot composite bridges compared to conventionally prepared composite bridges
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Center for Dental Medicine > Clinic for Preventive Dentistry, Periodontology and Cariology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:May 2000
Deposited On:11 Feb 2008 12:24
Last Modified:05 Apr 2016 12:19
Publisher:Schweizerische Zahnärzte-Gesellschft
ISSN:0256-2855
Additional Information:Free full text article
Related URLs:http://www.sso.ch/index.cfm?F4439AC43AA44B63A533DDBAD1FB8A69
PubMed ID:10893992
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-1605

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