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Medizinisches Callcenter im Nachtdienst, Teil 2: Die Wirkung auf die Befindlichkeit


Gnädinger, M; Buchwalder, C; Orellano, J; Meer, A (2008). Medizinisches Callcenter im Nachtdienst, Teil 2: Die Wirkung auf die Befindlichkeit. PrimaryCare, 8(13):258-260.

Abstract

Die Nächte stellen wohl die grösste Belastung der Ärzte2 im Notfalldienst dar, vor allem, nachdem wegen Überalterung Notfallkreise zusammengelegt werden mussten und damit der Druck auf den einzelnen Dienstarzt zugenommen hat.
Die Dienstkreise Frauenfeld und Arbon–Romanshorn mit 30450
bzw. 37217 Einwohnern untersuchten, ob eine nächtliche Vortriagierung (22 bis 8 Uhr) der Anrufe durch ein medizinisches Callcenter die Dienstärzte entlasten könnte.
Die Phase ohne Callcenter dauerte vom 1. 2. bis am 31. 5., jene mit vom 1. 6. bis 30. 9. 2007. 37 von 39 Ärzten nahmen an der Studie teil. Der Rücklauf der Fragebogen betrug 85 bis 92%. Die Ärzte äusserten eine verbesserte Schlaf- und Lebensqualität im Zusammenhang mit dem Notfalldienst und befürworteten den Callcentereinsatz tendenziell. Eine Beteiligung an den Kosten für das Callcenter lehnten sie jedoch allesamt ab. Die Anrufenden gaben sowohl den Dienstärzten als auch den Gesundheitsberatern des Callcenters gute Noten, beanstandeten aber den Tarif unserer 0900-Service-Nummern (CHF 1.93/min).
Unsere Studie zeigt, dass eine Vortriagierung nächtlicher Anrufe im Notfalldienst von Patienten und Dienstärzten akzeptiert werden könnte.

Die Nächte stellen wohl die grösste Belastung der Ärzte2 im Notfalldienst dar, vor allem, nachdem wegen Überalterung Notfallkreise zusammengelegt werden mussten und damit der Druck auf den einzelnen Dienstarzt zugenommen hat.
Die Dienstkreise Frauenfeld und Arbon–Romanshorn mit 30450
bzw. 37217 Einwohnern untersuchten, ob eine nächtliche Vortriagierung (22 bis 8 Uhr) der Anrufe durch ein medizinisches Callcenter die Dienstärzte entlasten könnte.
Die Phase ohne Callcenter dauerte vom 1. 2. bis am 31. 5., jene mit vom 1. 6. bis 30. 9. 2007. 37 von 39 Ärzten nahmen an der Studie teil. Der Rücklauf der Fragebogen betrug 85 bis 92%. Die Ärzte äusserten eine verbesserte Schlaf- und Lebensqualität im Zusammenhang mit dem Notfalldienst und befürworteten den Callcentereinsatz tendenziell. Eine Beteiligung an den Kosten für das Callcenter lehnten sie jedoch allesamt ab. Die Anrufenden gaben sowohl den Dienstärzten als auch den Gesundheitsberatern des Callcenters gute Noten, beanstandeten aber den Tarif unserer 0900-Service-Nummern (CHF 1.93/min).
Unsere Studie zeigt, dass eine Vortriagierung nächtlicher Anrufe im Notfalldienst von Patienten und Dienstärzten akzeptiert werden könnte.

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Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Institute of General Practice
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2008
Deposited On:27 Feb 2009 08:31
Last Modified:15 Jul 2016 09:00
Publisher:EMH Swiss Medical Publishers
ISSN:1424-3776
Free access at:Publisher DOI. An embargo period may apply.
Official URL:http://www.primary-care.ch/d/set_archive.html
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-17038

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