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Entwicklungspsychologie des Alters


Martin, Mike; Kliegel, M (2004). Entwicklungspsychologie des Alters. Verhaltenstherapie & psychosoziale Praxis, 36(4):729-745.

Abstract

Der vorliegende Beitrag gibt einen aktuellen Überblick über zentrale Aspekte einer Entwicklungspsychologie
des höheren Erwachsenenalters. Auch wenn das Alter im Fokus steht, wird jedoch
eine Lebensspannenperspektive zugrunde gelegt, die Entwicklungsleitlinien im Sinne von
allgemeinen sowie für bestimmte Lebensphasen typischen Veränderungen und Stabilität aufzeigt.
Das erkenntnisleitende Interesse des hier vorgestellten Ansatzes ist es dabei, die alternde
Person, ihre Ressourcen (die sensorischen, kognitiven, verhaltens- und erlebensbezogene Kompetenzen

einer alternden Person), Ziele (das Bewältigen altersspezifischer und alterstypischer
Anforderungen zur Erreichung und Erhaltung von Wohlbefinden, Autonomie und sozialer Integration),
Entwicklungskontexte (soziale, räumliche, kulturelle, finanziell-strukturelle und historische
Rahmenbedingungen) und die jeweils eingesetzten Prozesse zur Zielerreichung (regulative
Aktivitäten einer Person im Sinne einer Neubewertung der eigenen Lebenssituation und dem
Setzen neuer Ziele oder der Veränderung von Ressourcen durch vermehrte Übung oder Training)
in der Vordergrund zu stellen. Zu diesem Zweck werden zunächst definitorische Abgrunzungen
einer Entwicklungspsychologie des Alters vorgenommen. Anschließend werden die wichtigsten
theoretischen Konzepte dargestellt und im Kontext des hier vorliegenden Ansatzes verortet. In
Sinne eines psychologischen Entwicklungskontextualismus charakterisieren wir dann die Auseinandersetzung
der alternden Person mit alterstypischen Ereignissen und stellen schließlich den
charakteristischen Verlauf von Kompetenzen im Alter dar.

Der vorliegende Beitrag gibt einen aktuellen Überblick über zentrale Aspekte einer Entwicklungspsychologie
des höheren Erwachsenenalters. Auch wenn das Alter im Fokus steht, wird jedoch
eine Lebensspannenperspektive zugrunde gelegt, die Entwicklungsleitlinien im Sinne von
allgemeinen sowie für bestimmte Lebensphasen typischen Veränderungen und Stabilität aufzeigt.
Das erkenntnisleitende Interesse des hier vorgestellten Ansatzes ist es dabei, die alternde
Person, ihre Ressourcen (die sensorischen, kognitiven, verhaltens- und erlebensbezogene Kompetenzen

einer alternden Person), Ziele (das Bewältigen altersspezifischer und alterstypischer
Anforderungen zur Erreichung und Erhaltung von Wohlbefinden, Autonomie und sozialer Integration),
Entwicklungskontexte (soziale, räumliche, kulturelle, finanziell-strukturelle und historische
Rahmenbedingungen) und die jeweils eingesetzten Prozesse zur Zielerreichung (regulative
Aktivitäten einer Person im Sinne einer Neubewertung der eigenen Lebenssituation und dem
Setzen neuer Ziele oder der Veränderung von Ressourcen durch vermehrte Übung oder Training)
in der Vordergrund zu stellen. Zu diesem Zweck werden zunächst definitorische Abgrunzungen
einer Entwicklungspsychologie des Alters vorgenommen. Anschließend werden die wichtigsten
theoretischen Konzepte dargestellt und im Kontext des hier vorliegenden Ansatzes verortet. In
Sinne eines psychologischen Entwicklungskontextualismus charakterisieren wir dann die Auseinandersetzung
der alternden Person mit alterstypischen Ereignissen und stellen schließlich den
charakteristischen Verlauf von Kompetenzen im Alter dar.

Additional indexing

Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Language:German
Date:2004
Deposited On:11 Feb 2008 12:29
Last Modified:05 Apr 2016 12:22
Publisher:Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie
ISSN:0721-7234
Related URLs:http://www.dgvt-verlag.de/index.html?zeitschriften.php~Main

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