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Womit befassen sich kommunikationswissenschaftliche Abschlussarbeiten? Eine Inhaltsanalyse von DGPuK-TRANSFER als Beitrag zur Selbstverständnisdebatte


Schweiger, W; Rademacher, P; Grabmüller, B (2009). Womit befassen sich kommunikationswissenschaftliche Abschlussarbeiten? Eine Inhaltsanalyse von DGPuK-TRANSFER als Beitrag zur Selbstverständnisdebatte. Publizistik, 54(4):533-552.

Abstract

Transfer ist ein E-Journal der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), das seit 1999 mit „sehr gut“ und „gut“ bewertete kommunikationswissenschaftliche Abschlussarbeiten aus dem deutsprachigen Raum in Form von Abstracts veröffentlicht und mittlerweile weit über tausend Arbeiten umfasst. Der Beitrag präsentiert eine Inhaltsanalyse aller Abstracts, die zwischen 1999 und 2008 erschienen sind (n = 1.056). Das Ziel besteht darin, mit der Analyse wissenschaftlicher Abschlussarbeiten einen Beitrag zum Fachverständnis der deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft in Ergänzung zu bisherigen Publikations- und Befragungsstudien zu leisten. Die Inhaltsanalyse untersucht die behandelten Themen und Mediengattungen, die theoretische und empirische Orientierung der Arbeiten, die eingesetzte Methode sowie den Stellenwert der öffentlichen Kommunikation. Es zeigt sich unter anderem, dass sich die thematischen Schwerpunkte und die verwendeten Methoden in den vergangenen Jahren kaum verändert haben. Diskussionswürdig ist der geringe Anteil von Arbeiten, die sich explizit auf kommunikationswissenschaftliche Theorien oder Ansätze anderer Disziplinen beziehen. Das wirft die Frage auf, wo die Unterschiede zwischen einer universitären Ausbildung und Medienstudiengängen an Fachhochschulen liegen.

Transfer ist ein E-Journal der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), das seit 1999 mit „sehr gut“ und „gut“ bewertete kommunikationswissenschaftliche Abschlussarbeiten aus dem deutsprachigen Raum in Form von Abstracts veröffentlicht und mittlerweile weit über tausend Arbeiten umfasst. Der Beitrag präsentiert eine Inhaltsanalyse aller Abstracts, die zwischen 1999 und 2008 erschienen sind (n = 1.056). Das Ziel besteht darin, mit der Analyse wissenschaftlicher Abschlussarbeiten einen Beitrag zum Fachverständnis der deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft in Ergänzung zu bisherigen Publikations- und Befragungsstudien zu leisten. Die Inhaltsanalyse untersucht die behandelten Themen und Mediengattungen, die theoretische und empirische Orientierung der Arbeiten, die eingesetzte Methode sowie den Stellenwert der öffentlichen Kommunikation. Es zeigt sich unter anderem, dass sich die thematischen Schwerpunkte und die verwendeten Methoden in den vergangenen Jahren kaum verändert haben. Diskussionswürdig ist der geringe Anteil von Arbeiten, die sich explizit auf kommunikationswissenschaftliche Theorien oder Ansätze anderer Disziplinen beziehen. Das wirft die Frage auf, wo die Unterschiede zwischen einer universitären Ausbildung und Medienstudiengängen an Fachhochschulen liegen.

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Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Mass Communication and Media Research
Dewey Decimal Classification:700 Arts
Uncontrolled Keywords:Communication research - History of German communication research - Self-concept of German communication research - Communication theses - Transfer - DGPuK Kommunikationswissenschaft - Fachgeschichte - Selbstverständnisdebatte - Abschlussarbeiten - Transfer - DGPuK
Language:German
Date:December 2009
Deposited On:03 Feb 2010 10:01
Last Modified:05 Apr 2016 13:38
Publisher:VS - Verlag für Sozialwissenschaften
ISSN:0033-4006
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/s11616-009-0061-x
Official URL:http://www.springerlink.com/content/p3128226m00q7335/
Permanent URL: https://doi.org/10.5167/uzh-25790

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