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Selektionsprozesse beim Übergang in die Sekundarstufe I und II


Neuenschwander, M P; Malti, T (2009). Selektionsprozesse beim Übergang in die Sekundarstufe I und II. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 12(2):216-232.

Abstract

Ziel der Studie ist es, die Bedeutung den Einfluss Umfelds, der Noten und Leistungen sowie des Sozialverhaltens von Schülerinnen und Schülern im Unterricht auf Bildungsverläufe zu untersuchen. Im Rahmen des Forschungsprojekts Familie-Schule-Beruf (FASE B) wurde eine repräsentative Längsschnittstichprobe von 454 Schülerinnen und Schülern und deren primären Bezugspersonen im Kanton Bern (Schweiz) genutzt. In stufenweisen logistischen Regressionsanalysen wurde untersucht, wie familiäre und individuelle Determinanten am Ende der Primarschule das Schulniveau in die Sekundarstufe I und den weiteren Bildungsverlauf in die Sekundarstufe II (Gymnasium vs. Berufsbildung) vorhersagten. Der Übertritt in die Sekundarstufe I hing stärker von Noten als von Leistungstestergebnissen ab. Elternerwartungen, Schichtzugehörigkeit und Verhaltensauffälligkeiten im Unterricht waren ebenfalls bedeutsam. Elternerwartungen sagten den Bildungsverlauf über zwei Schultransitionen hinweg vorher, während Noten in Deutsch und das Geschlecht nur tendenziell signifikant waren. Elternerwartungen erlauben präzise Vorhersagen von Bildungsverläufen über zwei Schultransitionen, auch nach Kontrolle von Noten und Leistungen der Kinder.

Ziel der Studie ist es, die Bedeutung den Einfluss Umfelds, der Noten und Leistungen sowie des Sozialverhaltens von Schülerinnen und Schülern im Unterricht auf Bildungsverläufe zu untersuchen. Im Rahmen des Forschungsprojekts Familie-Schule-Beruf (FASE B) wurde eine repräsentative Längsschnittstichprobe von 454 Schülerinnen und Schülern und deren primären Bezugspersonen im Kanton Bern (Schweiz) genutzt. In stufenweisen logistischen Regressionsanalysen wurde untersucht, wie familiäre und individuelle Determinanten am Ende der Primarschule das Schulniveau in die Sekundarstufe I und den weiteren Bildungsverlauf in die Sekundarstufe II (Gymnasium vs. Berufsbildung) vorhersagten. Der Übertritt in die Sekundarstufe I hing stärker von Noten als von Leistungstestergebnissen ab. Elternerwartungen, Schichtzugehörigkeit und Verhaltensauffälligkeiten im Unterricht waren ebenfalls bedeutsam. Elternerwartungen sagten den Bildungsverlauf über zwei Schultransitionen hinweg vorher, während Noten in Deutsch und das Geschlecht nur tendenziell signifikant waren. Elternerwartungen erlauben präzise Vorhersagen von Bildungsverläufen über zwei Schultransitionen, auch nach Kontrolle von Noten und Leistungen der Kinder.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Jacobs Center for Productive Youth Development
Dewey Decimal Classification:370 Education
Uncontrolled Keywords:Bildungsverlauf - Schulleistung - Schulische Selektion - Sekundarstufe - Soziale Unterschiede
Language:German
Date:2009
Deposited On:18 Feb 2010 09:30
Last Modified:05 Apr 2016 13:39
Publisher:VS - Verlag für Sozialwissenschaften
ISSN:1434-663X
Publisher DOI:10.1007/s11618-2009-0074-2

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