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Falldarstellung: Alexithymie und psychoanalytische Psychotherapie


Garcia Nunez, D; Jenewein, J (2009). Falldarstellung: Alexithymie und psychoanalytische Psychotherapie. In: Rufer, M; Grabe, J. Alexithymie: Eine Störung der Affektregulation. Konzepte, Klinik und Therapie. Verlag Hans Huber, Bern, 201-211.

Abstract

Wenn Menschen nicht zwischen körperlichen Empfindungen und Gefühlsregungen unterscheiden können, Gefühle häufig nur als diffuse Spannungs- oder Erregungszustände wahrgenommen werden und keine bewusste Verarbeitung von Gefühlen stattfindet, spricht man von Alexithymie. Da auch emotionale Bedürfnisse von Mitmenschen nicht ausreichend erkannt und berücksichtigt werden, kommt es zu Unverständnis und Beziehungskonflikten. Die Alexithymie beschreibt somit individuelle Störungen der Affektwahrnehmung, -verarbeitung und Affektregulation. In diesem Buch stellen ExpertInnen die wissenschaftliche Entwicklung des Alexithymiekonstrukts dar, die entwicklungspsychologischen Hintergründe und die pathopsychologischen Prozesse, die zu dem Störungsbild führen. Mit aktuellen Befunden wird dargestellt, wie sehr die Alexithymie in unbewusste Verarbeitungsprozesse des Gehirns eingreift und diese verändert. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Frage dar, wie sehr alexithyme Persönlichkeitsstörungen den Verlauf von Therapien beeinflussen bzw. mit welchen Verfahren die Affektwahrnehmung-, differenzierung und -verarbeitung spezifisch gefördert werden können.

Wenn Menschen nicht zwischen körperlichen Empfindungen und Gefühlsregungen unterscheiden können, Gefühle häufig nur als diffuse Spannungs- oder Erregungszustände wahrgenommen werden und keine bewusste Verarbeitung von Gefühlen stattfindet, spricht man von Alexithymie. Da auch emotionale Bedürfnisse von Mitmenschen nicht ausreichend erkannt und berücksichtigt werden, kommt es zu Unverständnis und Beziehungskonflikten. Die Alexithymie beschreibt somit individuelle Störungen der Affektwahrnehmung, -verarbeitung und Affektregulation. In diesem Buch stellen ExpertInnen die wissenschaftliche Entwicklung des Alexithymiekonstrukts dar, die entwicklungspsychologischen Hintergründe und die pathopsychologischen Prozesse, die zu dem Störungsbild führen. Mit aktuellen Befunden wird dargestellt, wie sehr die Alexithymie in unbewusste Verarbeitungsprozesse des Gehirns eingreift und diese verändert. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Frage dar, wie sehr alexithyme Persönlichkeitsstörungen den Verlauf von Therapien beeinflussen bzw. mit welchen Verfahren die Affektwahrnehmung-, differenzierung und -verarbeitung spezifisch gefördert werden können.

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Item Type:Book Section, not refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Psychiatry and Psychotherapy
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2009
Deposited On:21 Dec 2009 12:29
Last Modified:05 Apr 2016 13:39
ISBN:978-3456846828
Related URLs:http://www.neuland.com/index.php?s=buc&s2=tit&bnr=112619 (Publisher)

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