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Zurich Open Repository and Archive 

Permanent URL to this publication: http://dx.doi.org/10.5167/uzh-27979

Maier, T; Müller, J (2009). Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung. Sinnvolle und nützliche Diagnose? Trauma & Gewalt, 3(1):50-60.

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Abstract

Die ICD-10-Diagnose der Andauernden Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung findet in Klinik und Forschung eher wenig Beachtung. Da die konzeptuellen Ursprünge der Diagnose in die Vor- PTBS-Ära zurückreichen, ist die Stellung der Störung innerhalb der ICD-10-Nosologie etwas unbefriedigend. Bisher gibt es keine empirischen Daten zu Prävalenz, Verlauf oder zur Therapie der Anhaltenden Persönlichkeitsänderung, die daher auch im Schatten anderer Traumafolgestörungen wie Complex PTSD, DESNOS oder der Borderline-Persönlichkeitsstörung steht. Während die Anhaltende Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung im wesentlichen als chronische Form der PTBS mit einigen zusätzlichen Minussymptomen konzipiert ist, grenzen sich Complex PTSD, DESNOS und BPD durch eine Reihe markanter Positivsymptome deutlicher von der einfachen PTBS ab. Die theoretischen und historischen Hintergründe sowie die klinische Bedeutung dieser verschiedenen Syndrome werden vorgestellt und untereinander in Beziehung gesetzt.

Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Psychiatry and Psychotherapy
DDC:610 Medicine & health
Language:German
Date:2009
Deposited On:29 Jan 2010 10:14
Last Modified:17 Apr 2014 21:21
Publisher:Klett-Cotta
ISSN:1863-7167
Official URL:http://traumaundgewalt.de/
Citations:Google Scholar™

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