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Kindertherapie im digitalen Zeitalter – vom Psycho- zum Digitherapeuten? Kindertherapie mit digitalen Medien


Brezinka, V (2009). Kindertherapie im digitalen Zeitalter – vom Psycho- zum Digitherapeuten? Kindertherapie mit digitalen Medien. Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin, 30(3):302-310.

Abstract

Fragestellung: Während der Einsatz von Computer und Internet in der verhaltenstherapeutischen Behandlung Erwachsener seit Jahren gängig ist, gilt dies nicht für den Bereich Kinder und Jugendliche. Zwar ist tägliches Computerspielen für Kinder längst Realität, doch die Möglichkeiten dieses Mediums in der Kindertherapie werden bisher kaum genutzt. Dabei können therapeutische Computerspiele Kinder motivieren, ihnen das Erlernen wichtiger Konzepte erleichtern und helfen, die Therapiesitzung zu strukturieren. Methodik: Mit Schatzsuche wurde erstmals ein professionelles Computerspiel für den Einsatz in einer kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlung entwickelt. Ergebnis: Schatzsuche basiert auf lerntheoretischen Grundlagen und soll Verhaltenstherapeuten in ihrer Arbeit mit 8- bis 13jährigen Kindern unterstützen. Es ist kein Selbsthilfe-Spiel und kann sein maximales Potential nur unter Anleitung eines Therapeuten entwickeln. Damit kann die Sorge, ein Psychotherapeut werde durch die Verwendung therapeutischer Software zum ‚Digitherapeuten’ als unbegründet bezeichnet werden.

Schlüsselwörter: Computerspiele, Kinder und Jugendliche, kognitive Verhaltenstherapie

Fragestellung: Während der Einsatz von Computer und Internet in der verhaltenstherapeutischen Behandlung Erwachsener seit Jahren gängig ist, gilt dies nicht für den Bereich Kinder und Jugendliche. Zwar ist tägliches Computerspielen für Kinder längst Realität, doch die Möglichkeiten dieses Mediums in der Kindertherapie werden bisher kaum genutzt. Dabei können therapeutische Computerspiele Kinder motivieren, ihnen das Erlernen wichtiger Konzepte erleichtern und helfen, die Therapiesitzung zu strukturieren. Methodik: Mit Schatzsuche wurde erstmals ein professionelles Computerspiel für den Einsatz in einer kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlung entwickelt. Ergebnis: Schatzsuche basiert auf lerntheoretischen Grundlagen und soll Verhaltenstherapeuten in ihrer Arbeit mit 8- bis 13jährigen Kindern unterstützen. Es ist kein Selbsthilfe-Spiel und kann sein maximales Potential nur unter Anleitung eines Therapeuten entwickeln. Damit kann die Sorge, ein Psychotherapeut werde durch die Verwendung therapeutischer Software zum ‚Digitherapeuten’ als unbegründet bezeichnet werden.

Schlüsselwörter: Computerspiele, Kinder und Jugendliche, kognitive Verhaltenstherapie

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Center for Child and Adolescent Psychiatry
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:15 September 2009
Deposited On:05 Feb 2010 06:38
Last Modified:05 Apr 2016 13:52
Publisher:Pabst Science Publishers
ISSN:1865-9985
Other Identification Number:1259025, ZECO,
Permanent URL: https://doi.org/10.5167/uzh-29523

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