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Der Aufstieg der SVP. Acht Kantone im Vergleich


Kriesi, H; Lachat, R; Selb, P; Bornschier, S; Helbling, M (2005). Der Aufstieg der SVP. Acht Kantone im Vergleich. Zürich: NZZ-Verlag.

Abstract

Die SVP hat sich in den letzten 15 Jahren stark gewandelt. Früher nur in ländlichen und protestantischen Regionen angesiedelt, ist sie unter dem Einfluss von Christoph Blocher zur stärksten Partei auf nationaler Ebene geworden. Dieses Buch bietet eine detaillierte Analyse der Gründe dieses Aufstiegs.Nach den eidgenössischen Wahlen 2003 kam es zum ersten Mal seit über 40 Jahren zu einer Veränderung in der Zusammensetzung des Bundesrates, der Schweizer Regierung. Die «Zauberformel», welche seit den Wahlen von 1959 Gültigkeit gehabt hatte, wurde modifiziert. Mit Christoph Blocher, dem charismatischen Führer der Zürcher SVP, wurde ein zweites Mitglied der SVP auf Kosten der CVP in den Bundesrat gewählt. Gleichzeitig wählte die Vereinigte Bundesversammlung mit Hans-Rudolf Merz auch einen neuen, konservativen Vertreter des Freisinns. Der Rechtsrutsch in der Regierung war das Resultat des stürmischen Aufstiegs, den die SVP seit Beginn der 1990er Jahre in Schweizer Wahlen auf allen Ebenen erlebt hatte. In diesem Band wird der Aufstieg der SVP unter die demoskopische Lupe genommen. Anhand der Selects-Umfragen zu den Schweizer Wahlen von 1995 und 2003 sowie von Analysen der Wahlkämpfe und der kantonalen Kontexte wird den Gründen des Erfolgs der SVP nachgegangen. Dazu wurden acht Kantone ausgewählt (Zürich, Bern, Aargau, Schaffhausen, Luzern, Tessin, Waadt und Genf), welche die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen für den Aufstieg der SVP repräsentieren.

Abstract

Die SVP hat sich in den letzten 15 Jahren stark gewandelt. Früher nur in ländlichen und protestantischen Regionen angesiedelt, ist sie unter dem Einfluss von Christoph Blocher zur stärksten Partei auf nationaler Ebene geworden. Dieses Buch bietet eine detaillierte Analyse der Gründe dieses Aufstiegs.Nach den eidgenössischen Wahlen 2003 kam es zum ersten Mal seit über 40 Jahren zu einer Veränderung in der Zusammensetzung des Bundesrates, der Schweizer Regierung. Die «Zauberformel», welche seit den Wahlen von 1959 Gültigkeit gehabt hatte, wurde modifiziert. Mit Christoph Blocher, dem charismatischen Führer der Zürcher SVP, wurde ein zweites Mitglied der SVP auf Kosten der CVP in den Bundesrat gewählt. Gleichzeitig wählte die Vereinigte Bundesversammlung mit Hans-Rudolf Merz auch einen neuen, konservativen Vertreter des Freisinns. Der Rechtsrutsch in der Regierung war das Resultat des stürmischen Aufstiegs, den die SVP seit Beginn der 1990er Jahre in Schweizer Wahlen auf allen Ebenen erlebt hatte. In diesem Band wird der Aufstieg der SVP unter die demoskopische Lupe genommen. Anhand der Selects-Umfragen zu den Schweizer Wahlen von 1995 und 2003 sowie von Analysen der Wahlkämpfe und der kantonalen Kontexte wird den Gründen des Erfolgs der SVP nachgegangen. Dazu wurden acht Kantone ausgewählt (Zürich, Bern, Aargau, Schaffhausen, Luzern, Tessin, Waadt und Genf), welche die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen für den Aufstieg der SVP repräsentieren.

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Item Type:Monograph
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Political Science
Dewey Decimal Classification:320 Political science
Language:German
Date:2005
Deposited On:25 Mar 2009 08:24
Last Modified:19 Jul 2016 12:33
Publisher:NZZ-Verlag
Number of Pages:310
ISBN:3-03823-186-X
Additional Information:Die Studie ist das Resultat eines Forschungsseminars am politikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich, das Ende Oktober 2003 stattfand
Related URLs:http://www.recherche-portal.ch/ZAD:default_scope:ebi01_prod005007699 (Library Catalogue)

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