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Krisenintervention bei posttraumatischen Belastungsstörungen


Menning, H; Maercker, Andreas (2009). Krisenintervention bei posttraumatischen Belastungsstörungen. In: Bronisch, T; Sulz, S K D. Krisenintervention und Notfall in Psychotherapie und Psychiatrie. München: CIP-Medien, 25-36.

Abstract

Posttraumatische Belastungsstörungen gehören zu den Angststörungen und habe als einzige ein bestimmtes Ereignis als Ursprung: das Trauma. In den ersten Minuten und Stunden nach einem Trauma werden oft schon die Weichen für die Entstehung oder Nicht-Entstehung einer Belastungsstörung gelegt. Wie in unmittelbarer zeitlicher und räumlicher Nähe zum Trauma psychologisch oder psycho-sozial interveniert werden kann, wird im ersten Abschnitt einer psychosozialen „Ersten Hilfe“ abgehandelt. Die ersten Massnahmen sollen im Sinne einer notfallpsychologischen Akutintervention eine Dekompensation und nach Möglichkeit die Entwicklung einer Belastungsreaktion verhindern. Spezielles Augenmerk wird auf die Suizidalität der Traumaopfer gelegt. Anpassungsstörungen oder „Akute Belastungsstörungen“ (ABS) treten innerhalb eines Monats nach dem traumatischen Ereignis auf. In dieser Zeit sollte eine „Erste Hilfe“ schon stattgefunden haben und die „Zweite Hilfe“ im Sinne einer Stabilisierung durch Einzel- und Gruppengespräche und zusätzliche Unterstützung gewährleistet werden. In Hilfsorganisationen wird in dieser Phase oft das CISM (Critical Incident Stress Management) oder CISD (Critical Incident Stress Debriefing) angewendet. In einer dritten Phase, wenn sich schon eine „Posttraumatische Belastungsstörung“ ausgebildet haben könnte, werden individuell angepasste psychotherapeutische Massnahmen empfohlen, die der Traumabewältigung und Neuorientierung dienen. Eine Krisenintervention via Internet erweist sich in vielen Fällen als unterstützende Massnahme hilfreich. Auf mögliche „Do`s & Don`ts“ der Helfer wird eingegangen.

Posttraumatische Belastungsstörungen gehören zu den Angststörungen und habe als einzige ein bestimmtes Ereignis als Ursprung: das Trauma. In den ersten Minuten und Stunden nach einem Trauma werden oft schon die Weichen für die Entstehung oder Nicht-Entstehung einer Belastungsstörung gelegt. Wie in unmittelbarer zeitlicher und räumlicher Nähe zum Trauma psychologisch oder psycho-sozial interveniert werden kann, wird im ersten Abschnitt einer psychosozialen „Ersten Hilfe“ abgehandelt. Die ersten Massnahmen sollen im Sinne einer notfallpsychologischen Akutintervention eine Dekompensation und nach Möglichkeit die Entwicklung einer Belastungsreaktion verhindern. Spezielles Augenmerk wird auf die Suizidalität der Traumaopfer gelegt. Anpassungsstörungen oder „Akute Belastungsstörungen“ (ABS) treten innerhalb eines Monats nach dem traumatischen Ereignis auf. In dieser Zeit sollte eine „Erste Hilfe“ schon stattgefunden haben und die „Zweite Hilfe“ im Sinne einer Stabilisierung durch Einzel- und Gruppengespräche und zusätzliche Unterstützung gewährleistet werden. In Hilfsorganisationen wird in dieser Phase oft das CISM (Critical Incident Stress Management) oder CISD (Critical Incident Stress Debriefing) angewendet. In einer dritten Phase, wenn sich schon eine „Posttraumatische Belastungsstörung“ ausgebildet haben könnte, werden individuell angepasste psychotherapeutische Massnahmen empfohlen, die der Traumabewältigung und Neuorientierung dienen. Eine Krisenintervention via Internet erweist sich in vielen Fällen als unterstützende Massnahme hilfreich. Auf mögliche „Do`s & Don`ts“ der Helfer wird eingegangen.

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Item Type:Book Section, not refereed, further contribution
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Date:2009
Deposited On:19 Feb 2010 13:02
Last Modified:05 Apr 2016 13:59
Publisher:CIP-Medien
ISBN:978-3-932096-65-5
Related URLs:http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&con_lng=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=005878164

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