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Die Theorie beruflicher Interessen von J. L. Holland in der Beratung. Überblick und aktuelle Entwicklungen


Proyer, Rene T (2007). Die Theorie beruflicher Interessen von J. L. Holland in der Beratung. Überblick und aktuelle Entwicklungen. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 54(1):71-77.

Abstract

Im vorliegenden Beitrag wird die Berufsinteressentheorie von Holland (1997) vor dem Hintergrund der psychologischen Beratung beschrieben. In der Theorie werden sechs berufliche Interessendimensionen (praktisch-technisch, intellektuell-forschend, künstlerisch, sozial, unternehmerisch und konventionell) unterschieden („RIASEC“-Modell). Es werden Neuentwicklungen beschrieben, die sich einerseits auf die Diagnostik beruflicher Interessen, andererseits auf Erweiterungen des Modells selbst beziehen. Neben
Interessenfragebogen wird auch auf nonverbale Tests sowie Objektive Persönlichkeitstests eingegangen. Bei gängigen Interessentests, die auf diesem Modell aufbauen, wird anhand von Berufsregistern die Kongruenz der
Interessenstruktur des Klienten mit einem bestimmten Beruf in einem dreistelligen Code (nach den höchsten Ausprägungen im Interessenprofil) rückgemeldet. Eine theoretische Neuentwicklung ist die Überlegung, nicht
nur die Übereinstimmung mit bestimmten Berufen, sondern mit beruflichen Tätigkeiten rückzumelden. Die Vorgehensweise dabei wird beschrieben. Abschließend wird eine zusammenfassende Betrachtung von Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes der Theorie in der psychologischen Beratung gegeben.

Im vorliegenden Beitrag wird die Berufsinteressentheorie von Holland (1997) vor dem Hintergrund der psychologischen Beratung beschrieben. In der Theorie werden sechs berufliche Interessendimensionen (praktisch-technisch, intellektuell-forschend, künstlerisch, sozial, unternehmerisch und konventionell) unterschieden („RIASEC“-Modell). Es werden Neuentwicklungen beschrieben, die sich einerseits auf die Diagnostik beruflicher Interessen, andererseits auf Erweiterungen des Modells selbst beziehen. Neben
Interessenfragebogen wird auch auf nonverbale Tests sowie Objektive Persönlichkeitstests eingegangen. Bei gängigen Interessentests, die auf diesem Modell aufbauen, wird anhand von Berufsregistern die Kongruenz der
Interessenstruktur des Klienten mit einem bestimmten Beruf in einem dreistelligen Code (nach den höchsten Ausprägungen im Interessenprofil) rückgemeldet. Eine theoretische Neuentwicklung ist die Überlegung, nicht
nur die Übereinstimmung mit bestimmten Berufen, sondern mit beruflichen Tätigkeiten rückzumelden. Die Vorgehensweise dabei wird beschrieben. Abschließend wird eine zusammenfassende Betrachtung von Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes der Theorie in der psychologischen Beratung gegeben.

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Other titles:The theory of vocational interests by J. L. Holland in counseling settings: Overview and new developments
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Language:German
Date:2007
Deposited On:19 Mar 2009 14:40
Last Modified:09 Jun 2016 09:20
Publisher:Reinhardt Verlag
ISSN:0081-7392
Official URL:http://www.reinhardt-verlag.de/deutsch/programm/zeitschriften_komplett.htm
Related URLs:http://www.reinhardt-verlag.de (Publisher)
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-3645

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