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Eltern als formelle Diagnostiker: Wie gut eignen sich Eltern als TestleiterInnen bei der Intelligenztestung ihrer Kinder?


Harzer, Claudia (2008). Eltern als formelle Diagnostiker: Wie gut eignen sich Eltern als TestleiterInnen bei der Intelligenztestung ihrer Kinder? Germany: VDM, Saarbrücken.

Abstract

Im Rahmen dieser Untersuchung wurde geprüft, mit welcher Güte Eltern, die Intelligenz ihrer Kinder mittels eines Intelligenztests messen können. Dafür
wurden 45 Familien, deren Zwillingskinder im Mittel 9 Jahre alt waren, mit den Test- und Fragebogenmaterialien beschickt. Vier Wochen nach der
elternbasierten Testung, besuchte ein diagnostisch geschulter Versuchleiter die Familien und führte eine Intelligenzretestung durch. Neben den beiden
Intelligenztestversionen kamen Fragebögen zum Einsatz, die Familienklima, Motivation und Lernumgebung messen. Die g-Faktorwerte der eltern-
und testleiterbasierten Testungen korrelierten zu r = .52. Zudem zeigten sich bei den elternbasierten Testungen drei verschiedene Versuchsleitereffekte:
(1) psychosoziale Effekte der familiären Kontrolle und intrinsischen Motivation des Kindes, (2) Erwartungseffekte des von den Eltern eingeschätzten Fähigkeitsselbstkonzeptes in Mathematik sowie (3)
intentionale Effekte durch nicht instruktionsgemässes Hilfeverhalten der Eltern während der Testung. Damit deuten die Befunde dieser Arbeit an, dass Eltern diagnostischen Ansprüchen nicht genügen. Die Alternative von Telefontestungen wird diskutiert.

Im Rahmen dieser Untersuchung wurde geprüft, mit welcher Güte Eltern, die Intelligenz ihrer Kinder mittels eines Intelligenztests messen können. Dafür
wurden 45 Familien, deren Zwillingskinder im Mittel 9 Jahre alt waren, mit den Test- und Fragebogenmaterialien beschickt. Vier Wochen nach der
elternbasierten Testung, besuchte ein diagnostisch geschulter Versuchleiter die Familien und führte eine Intelligenzretestung durch. Neben den beiden
Intelligenztestversionen kamen Fragebögen zum Einsatz, die Familienklima, Motivation und Lernumgebung messen. Die g-Faktorwerte der eltern-
und testleiterbasierten Testungen korrelierten zu r = .52. Zudem zeigten sich bei den elternbasierten Testungen drei verschiedene Versuchsleitereffekte:
(1) psychosoziale Effekte der familiären Kontrolle und intrinsischen Motivation des Kindes, (2) Erwartungseffekte des von den Eltern eingeschätzten Fähigkeitsselbstkonzeptes in Mathematik sowie (3)
intentionale Effekte durch nicht instruktionsgemässes Hilfeverhalten der Eltern während der Testung. Damit deuten die Befunde dieser Arbeit an, dass Eltern diagnostischen Ansprüchen nicht genügen. Die Alternative von Telefontestungen wird diskutiert.

Additional indexing

Item Type:Monograph
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Language:German
Date:2008
Deposited On:05 Sep 2008 14:01
Last Modified:19 Jul 2016 12:58
Publisher:VDM, Saarbrücken
Number of Pages:120
ISBN:978-3-6390-7014-9
Official URL:http://www.formelles-recht.de/de/detail/Eltern-als-formelle-Diagnostiker-Wie-gut-eignen-sich-Eltern-als-TestleiterInnen-bei-der-Intelligenztestung-ihrer-Kinder-1966561909/

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