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Kommunale Identität. Eine Mehrebenenanalyse der Determinanten individueller Verbundenheit mit der Gemeinde


Bühlmann, M (2010). Kommunale Identität. Eine Mehrebenenanalyse der Determinanten individueller Verbundenheit mit der Gemeinde. Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft, 4(2):203-231.

Abstract

Im Zentrum dieses Beitrages steht die Erklärung kommunaler Identität, die als wichtige Voraussetzung zivilgesellschaftlichen und politischen Engagements betrachtet wird. Mit Hilfe von Determinanten aus vier unterschiedlichen Ansätzen zur Erklärung der Verbundenheit mit der Wohngemeinde wird auf der Basis von Mehrebenenanalysen der Frage nachgegangen, welche individuellen und kontextuellen Eigenschaften die Entwicklung kommunaler Identität beeinflussen. Die Analyse von Schweizer Gemeinden zeigt, dass es sich bei der kommunalen Identität um ein mehrdimensionales Konzept handelt, das aus affektiver Verbundenheit sowie informeller und formeller Einbindung besteht. Individuelle und aggregierte räumliche Mobilität wirken insgesamt eher negativ auf die individuelle kommunale Identität. Eigeninteressen in Form von Hausbesitz und Elternschaft zeigen hingegen einen eher positiven Einfluss auf die Entwicklung lokaler Verbundenheit. Schließlich vermögen die Analysen die Bedeutung des Einbezugs kontextueller Rahmenbedingungen deutlich zu machen: Die Generierung kommunaler Identität ist abhängig von der Größe einer Gemeinde sowie von sozioökonomischen, kulturellen, institutionellen und makroökonomischen Kontextmerkmalen.

Im Zentrum dieses Beitrages steht die Erklärung kommunaler Identität, die als wichtige Voraussetzung zivilgesellschaftlichen und politischen Engagements betrachtet wird. Mit Hilfe von Determinanten aus vier unterschiedlichen Ansätzen zur Erklärung der Verbundenheit mit der Wohngemeinde wird auf der Basis von Mehrebenenanalysen der Frage nachgegangen, welche individuellen und kontextuellen Eigenschaften die Entwicklung kommunaler Identität beeinflussen. Die Analyse von Schweizer Gemeinden zeigt, dass es sich bei der kommunalen Identität um ein mehrdimensionales Konzept handelt, das aus affektiver Verbundenheit sowie informeller und formeller Einbindung besteht. Individuelle und aggregierte räumliche Mobilität wirken insgesamt eher negativ auf die individuelle kommunale Identität. Eigeninteressen in Form von Hausbesitz und Elternschaft zeigen hingegen einen eher positiven Einfluss auf die Entwicklung lokaler Verbundenheit. Schließlich vermögen die Analysen die Bedeutung des Einbezugs kontextueller Rahmenbedingungen deutlich zu machen: Die Generierung kommunaler Identität ist abhängig von der Größe einer Gemeinde sowie von sozioökonomischen, kulturellen, institutionellen und makroökonomischen Kontextmerkmalen.

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Other titles:Municipal identity A multilevel analysis of the determinants of individual attachment to municipalities
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Political Science
Dewey Decimal Classification:320 Political science
Language:German
Date:2010
Deposited On:27 Feb 2011 11:18
Last Modified:05 Apr 2016 14:33
Publisher:VS - Verlag für Sozialwissenschaften
ISSN:1865-2646
Publisher DOI:10.1007/s12286-010-0088-4
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-41602

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