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Bruchlast konventionell oder mittels CAD/CAM hergestellter Brücken-Provisorien


Stawarczyk, B; Trottmann, A; Fischer, J (2008). Bruchlast konventionell oder mittels CAD/CAM hergestellter Brücken-Provisorien. Quintessenz Zahntechnik, 34(4):412-421.

Abstract

Die CAD/CAM Technologie bietet die Möglichkeit zur Konstruktion einer Restauration am Computer und die Fertigung der Restauration auf präzise gesteuerten vollautomatischen Fräs-/Schleifmaschinen. Die Technologie hat sich bei Keramiken mittlerweile durchgesetzt. Nun kommen weitere Werkstoffe auf den Markt, die mit geringerem Zeit- und Kostenaufwand mit dieser Technologie verarbeitet werden können.
In einer vergleichenden Untersuchung wird die Bruchlast von maschinell hergestellten provisorischen Kunststoff-Brückengerüsten derjenigen von formidentischen Eierschalenprovisorien und Direktprovisorien gegenübergestellt.
Als Basis zur Herstellung und Prüfung der Gerüste diente ein Stahlmodell mit zwei geometrisch definierten Zahnstümpfen, die einen 5er und einen 7er darstellten. Das Modell wurde mittels Punktlaserscanner (inLab) gescannt und ein Brückengerüst konstruiert (inLab Software). Die Herstellung der Brückengerüste erfolgte einerseits mittels CAD/CAM-Verfahren (inLab) aus 2 verschiedenen Kunststoffen (artBloc Temp und CADTemp). Für die Herstellung der Direktprovisorien (CronMix K) und der Eierschalenprovisorien (integral press esthetic) wurden identische Brückengerüste in einer dublierten Form mit Kunststoff gespritzt. Nach der Polymerisation wurde das Eierschalenprovisorium von innen leicht ausgeschliffen und mit dem Kunststoff Temp2000 unterfüttert. Je 15 Brückengerüste wurden auf dem Stahlmodell in einer Universalprüfmaschine auf dem Zwischenglied belastet. Die maximal erreichte Kraft wurde registriert.
Das Bruchverhalten aller Prüfkörper war identisch. Der Rissverlauf ging von der basalen Fläche des Verbinders in das Zwischenglied. Eierschalenprovisorium (354.7 ± 40.1N) und CAD/CAM gefertigtes Provisorium aus artBloc Temp (335.4 ± 45.3N) erreichten die signifikant höchsten Bruchlastwerte. Im nächsten Wertebereich lag das CAD/CAM Provisorium (288.9 ± 30.2N) aus dem Composite CADTemp. Signifikant niedrigere Bruchlastwerte erreichte bei dieser Untersuchung das Direktprovisorium aus CronMix K (180.4 ± 33.7N).

Die CAD/CAM Technologie bietet die Möglichkeit zur Konstruktion einer Restauration am Computer und die Fertigung der Restauration auf präzise gesteuerten vollautomatischen Fräs-/Schleifmaschinen. Die Technologie hat sich bei Keramiken mittlerweile durchgesetzt. Nun kommen weitere Werkstoffe auf den Markt, die mit geringerem Zeit- und Kostenaufwand mit dieser Technologie verarbeitet werden können.
In einer vergleichenden Untersuchung wird die Bruchlast von maschinell hergestellten provisorischen Kunststoff-Brückengerüsten derjenigen von formidentischen Eierschalenprovisorien und Direktprovisorien gegenübergestellt.
Als Basis zur Herstellung und Prüfung der Gerüste diente ein Stahlmodell mit zwei geometrisch definierten Zahnstümpfen, die einen 5er und einen 7er darstellten. Das Modell wurde mittels Punktlaserscanner (inLab) gescannt und ein Brückengerüst konstruiert (inLab Software). Die Herstellung der Brückengerüste erfolgte einerseits mittels CAD/CAM-Verfahren (inLab) aus 2 verschiedenen Kunststoffen (artBloc Temp und CADTemp). Für die Herstellung der Direktprovisorien (CronMix K) und der Eierschalenprovisorien (integral press esthetic) wurden identische Brückengerüste in einer dublierten Form mit Kunststoff gespritzt. Nach der Polymerisation wurde das Eierschalenprovisorium von innen leicht ausgeschliffen und mit dem Kunststoff Temp2000 unterfüttert. Je 15 Brückengerüste wurden auf dem Stahlmodell in einer Universalprüfmaschine auf dem Zwischenglied belastet. Die maximal erreichte Kraft wurde registriert.
Das Bruchverhalten aller Prüfkörper war identisch. Der Rissverlauf ging von der basalen Fläche des Verbinders in das Zwischenglied. Eierschalenprovisorium (354.7 ± 40.1N) und CAD/CAM gefertigtes Provisorium aus artBloc Temp (335.4 ± 45.3N) erreichten die signifikant höchsten Bruchlastwerte. Im nächsten Wertebereich lag das CAD/CAM Provisorium (288.9 ± 30.2N) aus dem Composite CADTemp. Signifikant niedrigere Bruchlastwerte erreichte bei dieser Untersuchung das Direktprovisorium aus CronMix K (180.4 ± 33.7N).

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Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Center for Dental Medicine > Clinic for Fixed and Removable Prosthodontics
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2008
Deposited On:30 Dec 2008 10:54
Last Modified:05 Apr 2016 12:29
Publisher:Quintessence Publishing
ISSN:0340-4641
Official URL:http://qz.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=13427
Related URLs:http://qz.quintessenz.de (Publisher)
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-4238

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