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Die idiopathisch fokalen Epilepsien - Nicht nur Rolando-Epilepsie


Teichler, j (2010). Die idiopathisch fokalen Epilepsien - Nicht nur Rolando-Epilepsie. Epileptologie, 27(1):2-9.

Abstract

Zusammenfassung
Die Gruppe der „Idiopathisch fokalen Epilepsie-Syndrome“
stellt bis heute eine klassifikatorische Einheit
innerhalb der epileptologischen Erkrankungen dar. Die
dazugehörigen Epilepsiesyndrome spielen eine wichtige
Rolle im klinischen Alltag, vor allem in der neuropädiatrischen Epileptologie. Die Rolando-Epilepsie ist dabei das häufigste und bekannteste Syndrom.
In den vergangenen 40 Jahren haben sich unterschiedliche
Arbeitsgruppen der „Internationalen Liga gegen Epilepsie“ (ILAE) eingehend mit der Klassifizierung der epileptischen Anfälle und Epilepsien beschäftigt. Bedingt durch unterschiedliche paradigmatische Ansätze und einen jeweils erweiterten wissenschaftlichen Kenntnisstand fielen die Systeme mehr oder weniger verschieden aus, was auch Auswirkungen auf die Zuordnung einzelner Syndrome zu klassifikatorischen Gruppen hatte. In einem neuesten Vorschlag der ILAE von 2009 entfällt die strikte Einteilung in solche Gruppen.
In der vorliegenden Arbeit wird die Einordnung der
„idiopathisch fokalen Epilepsie-Syndrome“ in die einzelnen
Klassifizierungssysteme dargestellt und dabei auf
terminologische und andere problematische Aspekte
der Klassifikationen eingegangen. Anschliessend werden
für die vier wichtigsten Syndrome die klinischen,
elektroenzephalografischen und prognostischen Charakteristika zusammengefasst dargestellt.

Zusammenfassung
Die Gruppe der „Idiopathisch fokalen Epilepsie-Syndrome“
stellt bis heute eine klassifikatorische Einheit
innerhalb der epileptologischen Erkrankungen dar. Die
dazugehörigen Epilepsiesyndrome spielen eine wichtige
Rolle im klinischen Alltag, vor allem in der neuropädiatrischen Epileptologie. Die Rolando-Epilepsie ist dabei das häufigste und bekannteste Syndrom.
In den vergangenen 40 Jahren haben sich unterschiedliche
Arbeitsgruppen der „Internationalen Liga gegen Epilepsie“ (ILAE) eingehend mit der Klassifizierung der epileptischen Anfälle und Epilepsien beschäftigt. Bedingt durch unterschiedliche paradigmatische Ansätze und einen jeweils erweiterten wissenschaftlichen Kenntnisstand fielen die Systeme mehr oder weniger verschieden aus, was auch Auswirkungen auf die Zuordnung einzelner Syndrome zu klassifikatorischen Gruppen hatte. In einem neuesten Vorschlag der ILAE von 2009 entfällt die strikte Einteilung in solche Gruppen.
In der vorliegenden Arbeit wird die Einordnung der
„idiopathisch fokalen Epilepsie-Syndrome“ in die einzelnen
Klassifizierungssysteme dargestellt und dabei auf
terminologische und andere problematische Aspekte
der Klassifikationen eingegangen. Anschliessend werden
für die vier wichtigsten Syndrome die klinischen,
elektroenzephalografischen und prognostischen Charakteristika zusammengefasst dargestellt.

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Additional indexing

Item Type:Journal Article, not refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Children's Hospital Zurich > Medical Clinic
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2010
Deposited On:03 Feb 2011 15:39
Last Modified:05 Apr 2016 14:42
Publisher:Schweizerische Liga gegen Epilepsie
ISSN:1660-3656
Official URL:http://www.epi.ch/page.php?pages_id=658&language=de
Permanent URL: https://doi.org/10.5167/uzh-44446

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