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Rossfeld, Roman (2003). Mit Stillstand zum Fortschritt: über Handel, Verarbeitung und Konsum von Schokolade in der Schweiz bis 1800. Mitteilungen / Internationaler Arbeitskreis für Kulturforschung des Essens, 11:24-35.

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Abstract

Im Verlauf des 18. Jahrhunderts setzte sich der Konsum von Kaffee, Tee und Schokolade mit regionalen Unterschieden
in ganz Europa durch. Die europäische Expansion und Kolonialisierung seit dem späten 15. Jahrhundert
hatten die Ernährung nachhaltig verändert und nebst verschiedenen neuen Nahrungsmitteln wie Mais, Kartoffeln,
Bohnen und Tomaten auch die Genussmittel Kaffee, Tee und Kakao nach Europa gebracht.1 Die neuen Genussmittel
führten nicht nur zu einer deutlichen Veränderung traditioneller Trinkgewohnheiten, sondern auch des
Affekthaushaltes, und ihr zunächst nur beschränkter Konsum war eng mit den Strukturen der ständischen Gesellschaft
verbunden. Am Beispiel der Schweiz soll im Folgenden gezeigt werden, dass bei der Aneignung der
Schokolade (sich zum Teil widersprechende) religiöse, medizinische, soziokulturelle und wirtschaftliche Argumente
eine bedeutende Rolle spielten und der antagonistische und spannungsvolle Umgang mit dem neuen Produkt
von sehr unterschiedlichen Hoffnungen, fehlenden Kenntnissen und hitzigen Kontroversen geprägt war.

Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of History
DDC:900 History
Language:German
Date:2003
Deposited On:12 Mar 2011 17:50
Last Modified:23 Nov 2012 16:10
Publisher:Internationaler Arbeitskreis für Kulturforschung des Essens
ISSN:1437-5222
Free access at:Official URL. An embargo period may apply.
Official URL:http://www.gesunde-ernaehrung.org/mediadb/Arbeitskreis/Mitteilungen/Bildschirm-pdf.pdf
Citations:Google Scholar™

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