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Permanent URL to this publication: http://dx.doi.org/10.5167/uzh-46225

Abou Hadeed, M K I. Evaluation Schweizer Guidelines für die Indikation der Hysterektomie im Zusammenhang mit dem Outcome für Patientinnen. 2010, University of Zurich, Faculty of Medicine.

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Abstract

Ausgangslage: Die transparente Qualitätssicherung der Indikationsstellung und der Ergebnisse hat in der
medizinischen Versorgung innerhalb der vergangenen zehn Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Anwendung nationaler Leitlinien, welche die Angemessenheit der Hysterektomie präzisieren, sollte zu besseren Ergebnissen für Patientinnen führen. Es fand sich jedoch bisher kein Nachweis, der diese Annahme durch Ergebnisdaten untermauert.
Ziele: Zu den Zielen des Projektes gehören die prospektive kontinuierliche Erfassung der Angemessenheit, der Notwendigkeit und der Ergebnisse zur Tracerprozedur Hysterektomie sowie die Validierung der Schweizer Richtlinien von 1997 zur Indikationsstellung der Hysterektomie basierend auf Veränderungen im physischen und psychosozialen Befinden der Patientinnen.
Methoden: Aus 18 öffentlichen Spitälern der Schweiz wurden 370 Fälle mittels Fragebogen erfasst. Einschlusskriterien waren Patientinnen, welche zu einer elektiven vaginalen, laparoskopischen oder abdominalen Hysterektomie überwiesen wurden. Notfall- und karzinombedingte Hysterektomien wurden
ausgeschlossen. Vor dem Eingriff wurde durch die jeweilige Klinik das Indikationsmuster bestimmt (n=286). Daten zur physischen und psychosozialen Befindlichkeit der Patientinnen wurden bis zu acht Wochen vor (Baseline, n=370) sowie 16 bis 32 Wochen nach dem Eingriff (Outcome, n=237) erhoben. Zur Beurteilung der Resultate wurde, basierend auf dem SF-36 (Fragebogen zum Gesundheitszustand), ein angepasster
und gewichteter Score verwendet.
Resultate: Für die Angemessenheitsauswertung ergaben sich folgende Ergebnisse: Die Indikation war bei 214 Patientinnen (74.82%) angemessen, bei 36 (12.58%) folgte sie dem Wunsch der Patientin und bei 36 (12.58%) wurde sie gemäss den Konsensleitlinien der SGGG (Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) als nicht angemessen eingestuft. Bei 87.4% der Patientinnen wurde die
Indikation gemäss den Leitlinien für angemessen erachtet (angemessene Indikation und Indikation nach Präferenz der Patientin). Notwendigkeit gemäss Definition bestand in 162 Fällen (76.06%). Alle drei Patientinnengruppen zeigten nach der Hysterektomie im Vergleich zu den Ausgangswerten ein signifikant besseres Befinden. Die als angemessen erachtete Gruppe zeigte den grösseren Nutzen.
Diskussion: Die Datenerhebungen aus dieser Arbeit liefern für die Schweiz erstmals Ergebnisse zur Indikationsstellung der Hysterektomie in Kombination mit Daten zur Adäquanz. Eine Angemessenheitsrate von 87.4% darf als adäquate Nutzung medizinischer Möglichkeiten gewertet werden. Die errechnete Notwendigkeitsrate von 76.06% zeigte keine Unternutzung. Es konnte eine positive Korrelation zwischen
Angemessenheit und Endergebnis gezeigt werden. Die Leitlinien von 1997 scheinen immer noch ihre Gültigkeit zu haben.

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Item Type:Dissertation
Referees:Fink D, Schilling J
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Gynecology
DDC:610 Medicine & health
Language:German
Date:17 March 2010
Deposited On:18 Feb 2011 14:29
Last Modified:19 Oct 2013 00:23
Number of Pages:88
Additional Information:Evaluation Schweizer Guidelines für die Indikation der Hysterektomie im Zusammenhang mit dem Outcome für Patientinnen / vorgelegt von May Khaled Ibrahim Abou Hadeed. - Zürich, 2010.
Related URLs:http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&con_lng=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=006104686

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