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Intensitätsmodulierte Radiotherapie beim Oropharynxkarzinom


Broglie, M A; Huber, G F; Stöckli, S J; Studer, G (2010). Intensitätsmodulierte Radiotherapie beim Oropharynxkarzinom. In: 97. Frühjahresversammlung der SGORL, Zürich, Zürich, 17 June 2010 - 18 June 2010, S114-S116.

Abstract

Ziele: Am UniversitätsSpital Zürich wird seit 2002 bei allen Patienten, welche aufgrund eines plattenepithelkarzinoms im Kopf-Hals-Bereich in kurativer Absicht primär bestrahlt werden, die intensitätsmodulierte
Radiotherapie (IMRT) mit oder ohne konkomittierende
Chemotherapie angewandt. Erwartet waren eine vergleichbare
oder bessere Kranheitskontrolle im Vergleich zur 3-D-konformen Planung, bei geringeren Nebenwirkungen. Das Ziel der Studie war die Untersuchung der Behandlungsergebnisse bei Patienten mit Oropharynxkarzinomen.
Material und Methoden: 132 eingeschlossene Patienten
(80% Männer, mittleres Alter 60 Jahre, Altersspanne 39–90 Jahre) mit einem Plattenepithelkarzinom des Oropharynx, welche zwischen 01/2002 und 12/2007 (ab Mitte 2003 konsekutiv) mittels IMRT 8 Chemotherapie in primär kurativer Absicht behandelt wurden.
Resultate: Von den 132 Patienten hatten 5 (4%) ein
Tumorstadium II, 19 (14%) Stadium III und 108 (82%)
Stadium IV. Die durchschnittliche Verlaufsbeobachtung
betrug 36 Monate (1–83 Monate). Die krankheitsspezifische
3-Jahres-Überlebenrate gemäss der Berechnung nach Kaplan-Meier lag bei 75% für die ganze Gruppe und bei 84% für Stadium III respektive 73% für Stadium IV. Bei 111/132 (84%) Patienten wurde eine komkomittierende Chemotherapie durchgeführt. Nur bei 40% dieser Fälle konnten aufgrund von Nebenwirkungen alle geplanten Zyklen verabreicht werden. Als akute Nebenwirkung der Bestrahlung zeigte sich in 2 Fällen (1,5%) keine Mukositis, in 25 (19%) Grad I, in 64 (48%) Grad II, in 40 (30%) Grad III und 1 (1%) Grad IV. Bei 65 (49%) Patienten erfolgte die Einlage einer PEG-Sonde.
Schlussfolgerungen: Am UniversitätsSpital Zürich konnte beim Oropharynxkarzinom mittels kurativer IMRT eine auch im Vergleich zur Literatur sehr gute Krankheitskontrolle bei fortgeschrittenen Karzinomen erreicht werden. Der weitere Verlauf muss, bei einer aktuell medianen Nachkontrollzeit von 36 Monaten, abgewartet werden.

Ziele: Am UniversitätsSpital Zürich wird seit 2002 bei allen Patienten, welche aufgrund eines plattenepithelkarzinoms im Kopf-Hals-Bereich in kurativer Absicht primär bestrahlt werden, die intensitätsmodulierte
Radiotherapie (IMRT) mit oder ohne konkomittierende
Chemotherapie angewandt. Erwartet waren eine vergleichbare
oder bessere Kranheitskontrolle im Vergleich zur 3-D-konformen Planung, bei geringeren Nebenwirkungen. Das Ziel der Studie war die Untersuchung der Behandlungsergebnisse bei Patienten mit Oropharynxkarzinomen.
Material und Methoden: 132 eingeschlossene Patienten
(80% Männer, mittleres Alter 60 Jahre, Altersspanne 39–90 Jahre) mit einem Plattenepithelkarzinom des Oropharynx, welche zwischen 01/2002 und 12/2007 (ab Mitte 2003 konsekutiv) mittels IMRT 8 Chemotherapie in primär kurativer Absicht behandelt wurden.
Resultate: Von den 132 Patienten hatten 5 (4%) ein
Tumorstadium II, 19 (14%) Stadium III und 108 (82%)
Stadium IV. Die durchschnittliche Verlaufsbeobachtung
betrug 36 Monate (1–83 Monate). Die krankheitsspezifische
3-Jahres-Überlebenrate gemäss der Berechnung nach Kaplan-Meier lag bei 75% für die ganze Gruppe und bei 84% für Stadium III respektive 73% für Stadium IV. Bei 111/132 (84%) Patienten wurde eine komkomittierende Chemotherapie durchgeführt. Nur bei 40% dieser Fälle konnten aufgrund von Nebenwirkungen alle geplanten Zyklen verabreicht werden. Als akute Nebenwirkung der Bestrahlung zeigte sich in 2 Fällen (1,5%) keine Mukositis, in 25 (19%) Grad I, in 64 (48%) Grad II, in 40 (30%) Grad III und 1 (1%) Grad IV. Bei 65 (49%) Patienten erfolgte die Einlage einer PEG-Sonde.
Schlussfolgerungen: Am UniversitätsSpital Zürich konnte beim Oropharynxkarzinom mittels kurativer IMRT eine auch im Vergleich zur Literatur sehr gute Krankheitskontrolle bei fortgeschrittenen Karzinomen erreicht werden. Der weitere Verlauf muss, bei einer aktuell medianen Nachkontrollzeit von 36 Monaten, abgewartet werden.

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Item Type:Conference or Workshop Item (Lecture), not refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Otorhinolaryngology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Event End Date:18 June 2010
Deposited On:01 Mar 2011 16:30
Last Modified:05 Apr 2016 14:52
Publisher:EMH Schweizerischer Ärzteverlag AG
Number:Sppl54
ISSN:1424-3784; 1424-4020 (e)
Free access at:Official URL. An embargo period may apply.
Official URL:http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_d/2010/Suppl_54.pdf
Permanent URL: https://doi.org/10.5167/uzh-47301

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