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Aviäre Influenza: Wildvogelmonitoring in der Schweiz zwischen 2003-2006


Rutz, C; Dalessi, S; Baumer, A; Kestenholz, M; Engels, M; Hoop, R (2007). Aviäre Influenza: Wildvogelmonitoring in der Schweiz zwischen 2003-2006. Schweizer Archiv für Tierheilkunde, 149(11):501-509.

Abstract

Mittels real-time Reverse Transcriptase-Polymerase Chain Reaction (PCR) wurden mehr als 3500 Kloakentupfer und Organproben von wildlebenden Sing- und Wasservögeln sowie Nutzgeflügel aus Freilandhaltung im Rahmen verschiedener Überwachungsprogramme auf das Vorkommen von aviärem Influenza-Virus untersucht. Zwischen Herbst 2003 und Frühling 2005 führte die Schweiz das erste nationale Monitoring auf AIV durch. 1053 Proben verschiedener Wildvögel, überwiegend Finkenvögel (Ordnung Passeriformes), wurden getestet. In zwei Fällen wurden niedrig pathogene Influenza A-Stämme (LPAI) gefunden. Ein zweites intensiviertes Überwachungsprogramm startete im Oktober 2005 zusammen mit der ersten Stallpflicht des Schweizer Nutz- und Ziergeflügels. Bis Ende April 2006 wurden 2455 Kloakentupferproben verendeter Wildvögel, vor allem Wasservogelarten, untersucht. Ende Februar konnte der Subtyp H5N1 in der Schweiz erstmals nachgewiesen werden. Bis Ende März wurden insgesamt 32 Wasservögel positiv auf H5N1 getestet. 146 untersuchte Geflügelbetriebe mit der Ausnahmebewilligung zur Freilandhaltung erwiesen sich als AI negativ.

Mittels real-time Reverse Transcriptase-Polymerase Chain Reaction (PCR) wurden mehr als 3500 Kloakentupfer und Organproben von wildlebenden Sing- und Wasservögeln sowie Nutzgeflügel aus Freilandhaltung im Rahmen verschiedener Überwachungsprogramme auf das Vorkommen von aviärem Influenza-Virus untersucht. Zwischen Herbst 2003 und Frühling 2005 führte die Schweiz das erste nationale Monitoring auf AIV durch. 1053 Proben verschiedener Wildvögel, überwiegend Finkenvögel (Ordnung Passeriformes), wurden getestet. In zwei Fällen wurden niedrig pathogene Influenza A-Stämme (LPAI) gefunden. Ein zweites intensiviertes Überwachungsprogramm startete im Oktober 2005 zusammen mit der ersten Stallpflicht des Schweizer Nutz- und Ziergeflügels. Bis Ende April 2006 wurden 2455 Kloakentupferproben verendeter Wildvögel, vor allem Wasservogelarten, untersucht. Ende Februar konnte der Subtyp H5N1 in der Schweiz erstmals nachgewiesen werden. Bis Ende März wurden insgesamt 32 Wasservögel positiv auf H5N1 getestet. 146 untersuchte Geflügelbetriebe mit der Ausnahmebewilligung zur Freilandhaltung erwiesen sich als AI negativ.

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Other titles:Avian influenza: Wildbird monitoring in Switzerland between 2003-2006
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Institute of Veterinary Bacteriology
05 Vetsuisse Faculty > Institute of Virology
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
Uncontrolled Keywords:Aviäre Influenza - Nutzgeflügel - real time RT-PCR - Wildvögel
Language:German
Date:November 2007
Deposited On:25 Mar 2009 13:52
Last Modified:05 Apr 2016 12:31
Publisher:Hans Huber
ISSN:0036-7281
Publisher DOI:10.1024/0036-7281.149.11.501
PubMed ID:18085164
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-4741

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