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Gemeldete unerwünschte Wirkungen von Tierarzneimitteln im Jahr 2005


Müntener, C R; Bruckner, L; Gassner, B; Demuth, D C; Althaus, F R; Zwahlen, R (2007). Gemeldete unerwünschte Wirkungen von Tierarzneimitteln im Jahr 2005. Schweizer Archiv für Tierheilkunde, 149(2):57-63.

Abstract

Im Jahr 2005 wurden 105 Meldungen über unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAWs) von pharmakologisch aktiven Substanzen und immunologischen Arzneimitteln eingereicht. Dies entspricht eine Zunahme von über 35% gegenüber dem Jahr 2004. Eine Mehrzahl der Meldungen wurde durch praktizierende Tierärzte eingesandt. Wie in früheren Jahren wurden hauptsächlich unerwünschte Wirkungen nach Anwendung von Tierarzneimitteln bei Kleintieren gemeldet (73%). Die am häufigsten betroffene Klasse ist wiederum diejenige der Antiparasitika (48%), welche hauptsächlich extern bei Kleintieren angewendet wurden. Danach folgten, der Häufigkeit nach, Präparate zur Behandlung von gastrointestinalen Störungen (11%) und die heterogene Gruppe der umgewidmeten Präparate (14%; Anwendung bei einer anderen Tierart oder für eine andere Indikation). Zum ersten Mal wurden 2 Meldungen über die irrtümliche Anwendung von Permethrin-haltigen Spot-on Präparaten bei Katzen übermittelt. Die Auswertung von 20 Meldungen über unerwünschte Wirkungen nach Anwendung von Impfstoffen wird mit dem Schwerpunkt Fibrosarkome bei Katzen präsentiert. Wir freuen uns über die wachsende Beachtung des Vigilanzsystems bei praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzten und hoffen, diese Zusammenarbeit weiter entwickeln zu können.

Im Jahr 2005 wurden 105 Meldungen über unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAWs) von pharmakologisch aktiven Substanzen und immunologischen Arzneimitteln eingereicht. Dies entspricht eine Zunahme von über 35% gegenüber dem Jahr 2004. Eine Mehrzahl der Meldungen wurde durch praktizierende Tierärzte eingesandt. Wie in früheren Jahren wurden hauptsächlich unerwünschte Wirkungen nach Anwendung von Tierarzneimitteln bei Kleintieren gemeldet (73%). Die am häufigsten betroffene Klasse ist wiederum diejenige der Antiparasitika (48%), welche hauptsächlich extern bei Kleintieren angewendet wurden. Danach folgten, der Häufigkeit nach, Präparate zur Behandlung von gastrointestinalen Störungen (11%) und die heterogene Gruppe der umgewidmeten Präparate (14%; Anwendung bei einer anderen Tierart oder für eine andere Indikation). Zum ersten Mal wurden 2 Meldungen über die irrtümliche Anwendung von Permethrin-haltigen Spot-on Präparaten bei Katzen übermittelt. Die Auswertung von 20 Meldungen über unerwünschte Wirkungen nach Anwendung von Impfstoffen wird mit dem Schwerpunkt Fibrosarkome bei Katzen präsentiert. Wir freuen uns über die wachsende Beachtung des Vigilanzsystems bei praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzten und hoffen, diese Zusammenarbeit weiter entwickeln zu können.

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Other titles:Reported adverse reactions of veterinary drugs and vaccines in 2005
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Institute of Veterinary Pharmacology and Toxicology
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
Uncontrolled Keywords:Pharmacovigilance, Antiparasitika, Permethrin Spot-on, Impfstoffe, Fibrosarkom
Language:German
Date:2007
Deposited On:24 Mar 2009 16:10
Last Modified:05 Apr 2016 12:32
Publisher:Hans Huber
ISSN:0036-7281
Publisher DOI:10.1024/0036-7281.149.2.57
PubMed ID:17343131
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-4825

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