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Partnerschaftspflege


Bodenmann, Guy (2011). Partnerschaftspflege. In: Frank, R. Therapieziel Wohlbefinden: Ressourcen aktivieren in der Psychotherapie. Berlin: Springer Verlag, 223-236.

Abstract

Das Thema der Wohlbefindenspflege ist in den letzten Jahren zusehends in den Blickpunkt der Forschung und Praxis gerückt. Diese Abkehr von einer primär defizitorientierten Sicht von Störungen und deren Behandlung geht mit dem Gedanken einher, dass Wohlbefindenspflege und Prävention wichtige Alternativen zu reparativem Handeln sind. Im Rahmen der Paartherapie hat dieses Bewusstsein seit den 80-er Jahren in den USA und seit den 90-er Jahren im deutschen Sprachraum in Europa zunehmend Akzeptanz gefunden. Dies aus mehreren Gründen:

1. weil bekannt ist, dass Paartherapie in nur rund 50% der Fälle erfolgreich ist, da die Paare häufig zu spät in Therapie kommen,

2. weil bekannt ist, wo angesetzt werden muss, um eine destruktive Partnerschaftsentwicklung zu verhindern (Kompetenzförderung),

3. weil man davon ausgeht, dass es effizienter ist, wenn Paare Kompetenzen erwerben, solange sie dazu besonders motiviert und in der Lage sind und nicht bereits in einer tiefen Krise stecken.

Das Thema der Wohlbefindenspflege ist in den letzten Jahren zusehends in den Blickpunkt der Forschung und Praxis gerückt. Diese Abkehr von einer primär defizitorientierten Sicht von Störungen und deren Behandlung geht mit dem Gedanken einher, dass Wohlbefindenspflege und Prävention wichtige Alternativen zu reparativem Handeln sind. Im Rahmen der Paartherapie hat dieses Bewusstsein seit den 80-er Jahren in den USA und seit den 90-er Jahren im deutschen Sprachraum in Europa zunehmend Akzeptanz gefunden. Dies aus mehreren Gründen:

1. weil bekannt ist, dass Paartherapie in nur rund 50% der Fälle erfolgreich ist, da die Paare häufig zu spät in Therapie kommen,

2. weil bekannt ist, wo angesetzt werden muss, um eine destruktive Partnerschaftsentwicklung zu verhindern (Kompetenzförderung),

3. weil man davon ausgeht, dass es effizienter ist, wenn Paare Kompetenzen erwerben, solange sie dazu besonders motiviert und in der Lage sind und nicht bereits in einer tiefen Krise stecken.

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Item Type:Book Section, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Uncontrolled Keywords:Psychotherapeutisches Zentrum des Psychologischen Instituts UZH
Language:German
Date:2011
Deposited On:12 Oct 2011 16:30
Last Modified:05 Apr 2016 15:01
Publisher:Springer Verlag
ISBN:978-3-642-13759-4
Publisher DOI:10.1007/978-3-642-13760-0_17
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-49877

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