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Übergang in eine Tertiärausbildung nach einer Berufsausbildung in der Schweiz


Schmid, E; Gonon, P (2011). Übergang in eine Tertiärausbildung nach einer Berufsausbildung in der Schweiz. bwp@, 5:online.

Abstract

Die Berufsbildung in der Schweiz befindet sich zurzeit in einer Phase der Neuorientierung. Nachdem das im Jahr 2004 in Kraft gesetzte Berufsbildungsgesetz vielfältige Reformen ausgelöst hat, fokussiert die neuere Debatte die Stellung der höheren Berufsbildung im Bildungssystem. Der Übergang in die Tertiärstufe erweist sich als eine Fragestellung, die sowohl die neu geschaffenen Berufsmaturitäten, die zum prüfungsfreien Zugang in eine Fachhochschule berechtigen, als auch die höhere Berufsbildung, die im Anschluss an eine berufliche Grundbildung und berufliche Erfahrung erfolgt, betrifft. Die höhere Berufsbildung umfasst Abschlüsse der höheren Fachschulen, daneben aber auch Diplome und Zeugnisse auf der Ebene von höheren Fach- und Berufsprüfungen. Die Ergebnisse unserer Untersuchung zum Übergang von einer Berufsausbildung in eine Tertiärausbildung zeigen, dass bis sieben Jahre nach Austritt aus der obligatorischen Schule lediglich 11% der Absolventinnen und Absolventen einer dualen Berufsausbildung eine Tertiärausbildung begonnen haben. Absolventinnen und Absolventen einer schulischen Berufsausbildung steigen demgegenüber deutlich häufiger in einer Tertiärausbildung ein, so vorwiegend in eine Ausbildung an einer Fachhochschule. Im folgenden Beitrag wird weiter untersucht, welche Faktoren den Eintritt in eine Tertiärausbildung nach einer Berufsausbildung bestimmen, sowie diskutiert, inwiefern die höhere Berufsbildung einer stärkeren bildungspolitischen Förderung bedarf.

Die Berufsbildung in der Schweiz befindet sich zurzeit in einer Phase der Neuorientierung. Nachdem das im Jahr 2004 in Kraft gesetzte Berufsbildungsgesetz vielfältige Reformen ausgelöst hat, fokussiert die neuere Debatte die Stellung der höheren Berufsbildung im Bildungssystem. Der Übergang in die Tertiärstufe erweist sich als eine Fragestellung, die sowohl die neu geschaffenen Berufsmaturitäten, die zum prüfungsfreien Zugang in eine Fachhochschule berechtigen, als auch die höhere Berufsbildung, die im Anschluss an eine berufliche Grundbildung und berufliche Erfahrung erfolgt, betrifft. Die höhere Berufsbildung umfasst Abschlüsse der höheren Fachschulen, daneben aber auch Diplome und Zeugnisse auf der Ebene von höheren Fach- und Berufsprüfungen. Die Ergebnisse unserer Untersuchung zum Übergang von einer Berufsausbildung in eine Tertiärausbildung zeigen, dass bis sieben Jahre nach Austritt aus der obligatorischen Schule lediglich 11% der Absolventinnen und Absolventen einer dualen Berufsausbildung eine Tertiärausbildung begonnen haben. Absolventinnen und Absolventen einer schulischen Berufsausbildung steigen demgegenüber deutlich häufiger in einer Tertiärausbildung ein, so vorwiegend in eine Ausbildung an einer Fachhochschule. Im folgenden Beitrag wird weiter untersucht, welche Faktoren den Eintritt in eine Tertiärausbildung nach einer Berufsausbildung bestimmen, sowie diskutiert, inwiefern die höhere Berufsbildung einer stärkeren bildungspolitischen Förderung bedarf.

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Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Education
Dewey Decimal Classification:370 Education
Language:German
Date:2011
Deposited On:24 Oct 2011 12:58
Last Modified:05 Apr 2016 15:02
Publisher:Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Universität Hamburg
ISSN:1618-8543
Additional Information:Hochschultage Berufliche Bildung 2011, Kurzvorträge
Free access at:Official URL. An embargo period may apply.
Official URL:http://www.bwpat.de/ht2011/kv/schmid_gonon_kv-ht2011.pdf
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-50110

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