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Wiedereinstieg & Weiterbildung : Weiterbildungsmotivation und Realisierungschancen von(formal) gering qualifizierten Wiedereinsteigerinnen


Wroblewski, A; Leitner, A; Latcheva, R (2011). Wiedereinstieg & Weiterbildung : Weiterbildungsmotivation und Realisierungschancen von(formal) gering qualifizierten Wiedereinsteigerinnen. Wirtschaft und Gesellschaft, (2):1-17.

Abstract

Weiterbildung hat nicht zuletzt durch die politische Proklamation des „Lebenslangen Lernens“ in den letzten Jahren als Instrument der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Teilnahme an Weiterbildung gilt als Schlüssel zu einer stabilen und mit Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten verbundenen Beschäftigung. Doch die Partizipation an Weiterbildungsmaßnahmen wird wesentlich von der schulischen Vorbildung determiniert. Gering qualifizierte und arbeitsmarktferne Personen nehmen – abgesehen von Maßnahmen für Arbeitslose – deutlich seltener an Weiterbildungsaktivitäten teil. In der Diskussion um Hürden für eine Weiterbildungsbeteiligung werden individuelle Merkmale (v.a. fehlende Motivation) als Haupterklärungsfaktoren herausgearbeitet. Der folgende Beitrag diskutiert Weiterbildungsbereitschaft und Hürden für die Teilnahme an einer Weiterbildung für eine spezifische Gruppe gering qualifizierter Personen, nämlich Wiedereinsteigerinnen, d.h. Frauen, die nach familienbedingten Berufsunterbrechungen wieder in das Erwerbsleben einsteigen wollen. Dabei wird deutlich, dass auch bei hoher Weiterbildungsbereitschaft deren Realisierung durch ein komplexes Zusammenspiel von strukturellen und individuellen Barrieren eingeschränkt ist.

Weiterbildung hat nicht zuletzt durch die politische Proklamation des „Lebenslangen Lernens“ in den letzten Jahren als Instrument der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Teilnahme an Weiterbildung gilt als Schlüssel zu einer stabilen und mit Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten verbundenen Beschäftigung. Doch die Partizipation an Weiterbildungsmaßnahmen wird wesentlich von der schulischen Vorbildung determiniert. Gering qualifizierte und arbeitsmarktferne Personen nehmen – abgesehen von Maßnahmen für Arbeitslose – deutlich seltener an Weiterbildungsaktivitäten teil. In der Diskussion um Hürden für eine Weiterbildungsbeteiligung werden individuelle Merkmale (v.a. fehlende Motivation) als Haupterklärungsfaktoren herausgearbeitet. Der folgende Beitrag diskutiert Weiterbildungsbereitschaft und Hürden für die Teilnahme an einer Weiterbildung für eine spezifische Gruppe gering qualifizierter Personen, nämlich Wiedereinsteigerinnen, d.h. Frauen, die nach familienbedingten Berufsunterbrechungen wieder in das Erwerbsleben einsteigen wollen. Dabei wird deutlich, dass auch bei hoher Weiterbildungsbereitschaft deren Realisierung durch ein komplexes Zusammenspiel von strukturellen und individuellen Barrieren eingeschränkt ist.

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Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Sociology
Dewey Decimal Classification:300 Social sciences, sociology & anthropology
Language:German
Date:2011
Deposited On:17 Nov 2011 12:12
Last Modified:05 Apr 2016 15:06
Publisher:AK Wien
Official URL:http://wien.arbeiterkammer.at/online/page.php?P=2851
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-51055

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