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Oberflächenkeimbelastung von Kaninchen-Schlachttierkörpern am Ende des Schlachtprozesses.


Zweifel, C; Kohler, R; Stephan, R (2008). Oberflächenkeimbelastung von Kaninchen-Schlachttierkörpern am Ende des Schlachtprozesses. Fleischwirtschaft, 7:104-107.

Abstract

In Europa und einigen asiatischen Ländern sind Kaninchen (Oryctolagus cuniculus) für die Fleischgewinnung von zunehmender Bedeutung. In der Literatur finden sich nur vereinzelte Angaben zum mikrobiologischen Status von Kaninchen-Schlachttierkörper. Im Rahmen dieser Arbeit wurden über einen Zeitraum von sieben Monaten (März bis September 2007) 500 Kaninchen-Schlachttierkörper mittels Nass-Trockentupfertechnik auf die Gesamtkeimzahl, Enterobacteriaceae und koagulasepositive Staphylokokken (CPS) untersucht. Die mittlere Gesamtkeimzahl lag bei 3.3 log10 CFU cm-2, wobei die Ergebnisse der Schlachttierkörper von 1.8 bis 5.3 log10 CFU cm-2 schwankten. Enterobacteriaceae als Indikatorkeime für eine fäkale Kontamination wurden auf 118 (23.6%) und CPS als Indikator für Staphylococcus aureus auf 153 (30.6%) Schlachttierkörpern nachgewiesen. Auffällig war die erhöhte Nachweisrate im Juni (Enterobacteriaceae) und September (CPS) (P<0.05). Zur Überwachung der Schlachthygiene bei der Kaninchenschlachtung eignen sich regelmässige Schlachtprozess-Kontrollen, ergänzt durch mikrobiologische Verifikations-Untersuchungen gemäss den HACCP-Prinzipien.

In Europa und einigen asiatischen Ländern sind Kaninchen (Oryctolagus cuniculus) für die Fleischgewinnung von zunehmender Bedeutung. In der Literatur finden sich nur vereinzelte Angaben zum mikrobiologischen Status von Kaninchen-Schlachttierkörper. Im Rahmen dieser Arbeit wurden über einen Zeitraum von sieben Monaten (März bis September 2007) 500 Kaninchen-Schlachttierkörper mittels Nass-Trockentupfertechnik auf die Gesamtkeimzahl, Enterobacteriaceae und koagulasepositive Staphylokokken (CPS) untersucht. Die mittlere Gesamtkeimzahl lag bei 3.3 log10 CFU cm-2, wobei die Ergebnisse der Schlachttierkörper von 1.8 bis 5.3 log10 CFU cm-2 schwankten. Enterobacteriaceae als Indikatorkeime für eine fäkale Kontamination wurden auf 118 (23.6%) und CPS als Indikator für Staphylococcus aureus auf 153 (30.6%) Schlachttierkörpern nachgewiesen. Auffällig war die erhöhte Nachweisrate im Juni (Enterobacteriaceae) und September (CPS) (P<0.05). Zur Überwachung der Schlachthygiene bei der Kaninchenschlachtung eignen sich regelmässige Schlachtprozess-Kontrollen, ergänzt durch mikrobiologische Verifikations-Untersuchungen gemäss den HACCP-Prinzipien.

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Item Type:Journal Article, not refereed, original work
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Institute of Food Safety and Hygiene
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
610 Medicine & health
Language:German
Date:2008
Deposited On:21 Jan 2009 14:18
Last Modified:05 Apr 2016 12:33
Publisher:Deutscher Fachverlag
ISSN:0015-363X
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-5116

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