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Psychologische Alternsforschung: Beiträge und Perspektiven


Wahl, H W; Diehl, M; Kruse, A; Lang, F R; Martin, Mike (2008). Psychologische Alternsforschung: Beiträge und Perspektiven. Psychologische Rundschau, 59(1):2-23.

Abstract

In den demografischen Wandlungsprozessen unserer Gesellschaft liegen zahlreiche neue Herausforderungen
und Chancen für die Psychologie. Die hierbei besonders angesprochene psychologische Alternsforschung sollte im
Sinne einer bedeutsamen Querschnittsaufgabe der Psychologie begriffen werden. Einerseits nutzt die psychologische Alternsforschung neue theoretische und methodische Zugänge zur Untersuchung psychologischer Kernfragen und eröffnet neue Berufsfelder. Andererseits unterstützt sie die Vernetzung von Theorien, Methoden und Befunden aus verschiedenen psychologischen Disziplinen. Zuerst zeigen wir, wie meta-theoretische und methodische Innovationen innerhalb der psychologischen Alternsforschung in fruchtbarer Weise zur Psychologie beigetragen haben. Danach wird diese produktive Rolle der psychologischen
Alternsforschung anhand des gegenwärtigen Forschungsstands in vier zentralen Themenbereichen ausdifferenziert:
(1) Kognitive Leistungsfähigkeit, (2) Altern der Persönlichkeit als System von motivationalen und emotionalen Prozessen, (3) Altern in sozial-räumlichen Kontexten und (4) „Alte“ und „neue“ Entwicklungsaufgaben des Alterns. Schließlich gehen wir noch auf Anwendungsaspekte ein.

In den demografischen Wandlungsprozessen unserer Gesellschaft liegen zahlreiche neue Herausforderungen
und Chancen für die Psychologie. Die hierbei besonders angesprochene psychologische Alternsforschung sollte im
Sinne einer bedeutsamen Querschnittsaufgabe der Psychologie begriffen werden. Einerseits nutzt die psychologische Alternsforschung neue theoretische und methodische Zugänge zur Untersuchung psychologischer Kernfragen und eröffnet neue Berufsfelder. Andererseits unterstützt sie die Vernetzung von Theorien, Methoden und Befunden aus verschiedenen psychologischen Disziplinen. Zuerst zeigen wir, wie meta-theoretische und methodische Innovationen innerhalb der psychologischen Alternsforschung in fruchtbarer Weise zur Psychologie beigetragen haben. Danach wird diese produktive Rolle der psychologischen
Alternsforschung anhand des gegenwärtigen Forschungsstands in vier zentralen Themenbereichen ausdifferenziert:
(1) Kognitive Leistungsfähigkeit, (2) Altern der Persönlichkeit als System von motivationalen und emotionalen Prozessen, (3) Altern in sozial-räumlichen Kontexten und (4) „Alte“ und „neue“ Entwicklungsaufgaben des Alterns. Schließlich gehen wir noch auf Anwendungsaspekte ein.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Language:German
Date:2008
Deposited On:18 Dec 2008 10:59
Last Modified:05 Apr 2016 12:33
Publisher:Hogrefe Verlag
ISSN:0033-3042
Publisher DOI:10.1026/0033-3042.59.1.2
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-5144

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