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Häufung von Ornithonyssus bacoti (Tropische Rattenmilbe) Infestationen bei Heimnagern und ihren Besitzern in den Kantonen Zürich und Graubünden


Fiechter, Ruth M-E; Grimm, F; Müller, G; Schnyder, M (2011). Häufung von Ornithonyssus bacoti (Tropische Rattenmilbe) Infestationen bei Heimnagern und ihren Besitzern in den Kantonen Zürich und Graubünden. Schweizer Archiv für Tierheilkunde, 153(2):79-85.

Abstract

Im Frühjahr 2009 wurden mehrere Fälle von Infestationen mit Ornithonyssus bacoti («Tropische Rattenmilbe») bei Heimnagern am Institut für Parasitologie in Zürich diagnostiziert. Obschon geeignete Wirtstiere zugegen waren, wurden auch die Besitzer Opfer der Milbeninfestation. Die Tierbesitzer zeigten stark juckende, in Gruppen angeordnete erythematöse Papeln, teils mit zentralem Bläschen. Kinder, die häufigen und engen Kontakt zu ihren Nagern hatten, waren besonders stark betroffen. Der Therapieerfolg bei den Besitzern war teils unbefriedigend, da anfänglich die Ursache der manifesten Symptome unklar war. Der Milbenbefall an den Tieren wurde oft erst entdeckt, nachdem auch die Besitzer von der Infestation betroffen waren. Ausser vermehrter Unruhe, struppigem Fell und Juckreiz hatten die Besitzer keine Symptome an ihren Tieren festgestellt. Rasche Heilung der Betroffenen konnte nur dort erreicht werden, wo die Parasiten eliminiert wurden, d.h. wo auch die Tiere behandelt, die Käfige gereinigt und die Umgebung saniert wurden. Die eindeutige Diagnose «Befall mit Ornithonyssus bacoti» kann nur nach morphologischer Identifikation einer Milbe erfolgen, welche am ehesten in der Umgebung der Tiere gefunden wird. Die Tierbesitzer sollten auch über die zoonotische Bedeutung von O. bacoti informiert werden.

Im Frühjahr 2009 wurden mehrere Fälle von Infestationen mit Ornithonyssus bacoti («Tropische Rattenmilbe») bei Heimnagern am Institut für Parasitologie in Zürich diagnostiziert. Obschon geeignete Wirtstiere zugegen waren, wurden auch die Besitzer Opfer der Milbeninfestation. Die Tierbesitzer zeigten stark juckende, in Gruppen angeordnete erythematöse Papeln, teils mit zentralem Bläschen. Kinder, die häufigen und engen Kontakt zu ihren Nagern hatten, waren besonders stark betroffen. Der Therapieerfolg bei den Besitzern war teils unbefriedigend, da anfänglich die Ursache der manifesten Symptome unklar war. Der Milbenbefall an den Tieren wurde oft erst entdeckt, nachdem auch die Besitzer von der Infestation betroffen waren. Ausser vermehrter Unruhe, struppigem Fell und Juckreiz hatten die Besitzer keine Symptome an ihren Tieren festgestellt. Rasche Heilung der Betroffenen konnte nur dort erreicht werden, wo die Parasiten eliminiert wurden, d.h. wo auch die Tiere behandelt, die Käfige gereinigt und die Umgebung saniert wurden. Die eindeutige Diagnose «Befall mit Ornithonyssus bacoti» kann nur nach morphologischer Identifikation einer Milbe erfolgen, welche am ehesten in der Umgebung der Tiere gefunden wird. Die Tierbesitzer sollten auch über die zoonotische Bedeutung von O. bacoti informiert werden.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Institute of Parasitology
04 Faculty of Medicine > Institute of Parasitology
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
610 Medicine & health
600 Technology
Language:German
Date:2011
Deposited On:02 Dec 2011 11:35
Last Modified:05 Apr 2016 15:08
Publisher:Hans Huber
ISSN:0036-7281
Publisher DOI:10.1024/0036-7281/a000154
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-51499

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