UZH-Logo

Maintenance Infos

Finanzintermediäre - Grössennachteile und Spezialisierungsvorteile


Breuer, Michael (2001). Finanzintermediäre - Grössennachteile und Spezialisierungsvorteile. Working paper series / Socioeconomic Institute No. 103, University of Zurich.

Abstract

Fuer das Entstehen von Finanzintermediaeren existieren in der theoretischen Literatur zahlreiche ueberzeugende Begruendungen, die konsequent zu Ende gedacht allerdings auf einen Finanzintermediaer als natuerliches Monopol hinauslaufen. Beitraege, die Grenzen fuer das Wachstum von Finanzintermediaeren aufzeigen, sind indessen selten. Das vorliegende Papier baut auf einem Modell von Millon und Thakor auf. Die betrachteten Akteure sind die einzelnen Informationsagenten (z.B. Sachbearbeiter) des Finanzintermediaers, die einen gewissen Aufwand fuer das Sammeln von Informationen ueber ihre Kunden betreiben muessen. Zu einer freiwilligen und oekonomisch sinnvollen Zusammenarbeit zwischen ihnen kommt es nur dann, wenn sie im Rahmen ihrer Zusammenarbeit Informationsteilung betreiben koennen. Die wesentlichen neuen Ergebnisse des vorliegenden Beitrags sind, dass es unter heterogenen Informationsagenten nur zu Gruppenbildungen von recht homogenen (spezialisierten) Agenten kommen wird. Zugleich bestehen aber dynamische Anreizwirkungen, durch welche eben diese Homogenitaet innerhalb eines Finanzintermediaers bedroht wird. Die dynamischen Anreizwirkungen innerhalb eines Finanzintermediaers sind nicht nur fuer die begrenzte Groesse von Finanzintermediaeren verantwortlich, sondern koennen sogar den Keim fuer eine spaetere Aufspaltung oder Aufloesung von Finanzintermediaeren bilden.

Fuer das Entstehen von Finanzintermediaeren existieren in der theoretischen Literatur zahlreiche ueberzeugende Begruendungen, die konsequent zu Ende gedacht allerdings auf einen Finanzintermediaer als natuerliches Monopol hinauslaufen. Beitraege, die Grenzen fuer das Wachstum von Finanzintermediaeren aufzeigen, sind indessen selten. Das vorliegende Papier baut auf einem Modell von Millon und Thakor auf. Die betrachteten Akteure sind die einzelnen Informationsagenten (z.B. Sachbearbeiter) des Finanzintermediaers, die einen gewissen Aufwand fuer das Sammeln von Informationen ueber ihre Kunden betreiben muessen. Zu einer freiwilligen und oekonomisch sinnvollen Zusammenarbeit zwischen ihnen kommt es nur dann, wenn sie im Rahmen ihrer Zusammenarbeit Informationsteilung betreiben koennen. Die wesentlichen neuen Ergebnisse des vorliegenden Beitrags sind, dass es unter heterogenen Informationsagenten nur zu Gruppenbildungen von recht homogenen (spezialisierten) Agenten kommen wird. Zugleich bestehen aber dynamische Anreizwirkungen, durch welche eben diese Homogenitaet innerhalb eines Finanzintermediaers bedroht wird. Die dynamischen Anreizwirkungen innerhalb eines Finanzintermediaers sind nicht nur fuer die begrenzte Groesse von Finanzintermediaeren verantwortlich, sondern koennen sogar den Keim fuer eine spaetere Aufspaltung oder Aufloesung von Finanzintermediaeren bilden.

Downloads

837 downloads since deposited on 29 Nov 2011
160 downloads since 12 months
Detailed statistics

Additional indexing

Item Type:Working Paper
Communities & Collections:03 Faculty of Economics > Department of Economics
Working Paper Series > Socioeconomic Institute (former)
Dewey Decimal Classification:330 Economics
JEL Classification:D82, G20
Language:English
Date:August 2001
Deposited On:29 Nov 2011 22:32
Last Modified:05 Apr 2016 15:11
Series Name:Working paper series / Socioeconomic Institute
Official URL:http://www.econ.uzh.ch/wp.html
Permanent URL: https://doi.org/10.5167/uzh-52158

Download

[img]
Preview
Filetype: PDF
Size: 148kB

TrendTerms

TrendTerms displays relevant terms of the abstract of this publication and related documents on a map. The terms and their relations were extracted from ZORA using word statistics. Their timelines are taken from ZORA as well. The bubble size of a term is proportional to the number of documents where the term occurs. Red, orange, yellow and green colors are used for terms that occur in the current document; red indicates high interlinkedness of a term with other terms, orange, yellow and green decreasing interlinkedness. Blue is used for terms that have a relation with the terms in this document, but occur in other documents.
You can navigate and zoom the map. Mouse-hovering a term displays its timeline, clicking it yields the associated documents.

Author Collaborations