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Binotto, J (2011). Baumeister Kino - Überlegungen zum Film als Raumkunst. Modulor. Magazin für Architektur, Immobilien, Recht, 4(6):24-30.
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Abstract
Der Raum ist aus dem Film nicht wegzudenken. Wie könnte es auch anders sein. Denn selbst dort, wo die Kamera sich nur für die Figuren des Films zu interessieren scheint, schleicht sich der Raum immer mit ins Bild, sei es als Umgebung und Abstand zwischen den Akteuren oder sei es auch als blosse Distanz, die zwischen den Schauspielern und dem Objektiv liegt. Diese Distanz, dieser Zwischen-Raum aber ist nicht bloss zufällig, sondern für den Film konstitutiv: denn würde die Kameralinse unmittelbar auf der Haut des Schauspielers kleben, wäre hinterher auf dem entwickelten Filmstreifen gar nichts zu erkennen. So zeigt sich der Raum im Film als ein Schau-Platz im doppelten Wortinn: Nicht nur, dass er selbst sichtbar wird, er ermöglicht zugleich erst, dass man überhaupt etwas sehen kann. Obwohl selber so oft übersehen, bildet er in Wahrheit doch erst die unabdingbare Grundlage des Schauens.
| Item Type: | Journal Article, not refereed, original work |
|---|---|
| Communities & Collections: | 06 Faculty of Arts > Institute of English Studies |
| DDC: | 820 English & Old English literatures |
| Language: | German |
| Date: | 2011 |
| Deposited On: | 20 Jan 2012 16:47 |
| Last Modified: | 23 Nov 2012 15:59 |
| Publisher: | Boll Verlag |
| ISSN: | 1662-7741 |
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| Related URLs: | http://www.modulor.ch/ArchivHeft.php?HeftID=41&Jahr=2011 |
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