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Zurich Open Repository and Archive 

Permanent URL to this publication: http://dx.doi.org/10.5167/uzh-53742

Binotto, Johannes (2011). Io sono sempre vista. Das Unheimliche dies- und jenseits des Bildes. In: Heilmann, T A; von der Heiden, A; Tuschling, A. medias in res. Medienkulturwissenschaftliche Positionen. Bielefeld, 97-111. ISBN 978-3-8376-1181-6 .

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2158Kb

Abstract

Identifikation – so möchte man verknappt formulieren - benötigt zwangsläufig ein Stückchen Des-Identifikation, einen Rest an Zweifel, um erst funktionieren zu können. Im Bild verkennt man sich umso besser, wenn es etwas verdeckt und in diesem Verdecken erst annehmbar, erträglich macht. Das hiesse denn auch, die Redeweise vom «Bild als Medium der Identifikation» wörtlich zu nehmen. Denn Medien sind genau das: Schirme, die etwas zwar sichtbar machen, zugleich aber, zwischen mir und diesem etwas eine Schutzdichtung bilden; so wie das Vergrösserungsglas, welches mir ein Ding erst zeigt und zugleich als Glaswand fungiert, die das Ding von meinem Auge trennt.
Was aber geschieht, wenn dieser Rest an Zweifel im Bild getilgt ist, wenn dessen Mangel fehlt? Dann betreten wir das Gebiet des Beängstigenden und Unheimlichen.

Item Type:Book Section, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of English Studies
DDC:820 English & Old English literatures
Language:German
Date:2011
Deposited On:20 Jan 2012 17:13
Last Modified:05 Dec 2013 23:26
Publisher:Transcript
Series Name:MedienAnalysen
ISBN:978-3-8376-1181-6
Official URL:http://www.transcript-verlag.de/main/kul_man.php
Related URLs:http://opac.nebis.ch/F/?local_base=EBI01&con_lng=GER&func=find-b&find_code=090&request=001904422
Citations:Google Scholar™

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