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Verhandlungen um Queerness: Queer as Folk und The L Word als kulturelle Foren


Frei, Dana (2011). Verhandlungen um Queerness: Queer as Folk und The L Word als kulturelle Foren. In: Blanchet, R; Köhler, K; Schmid, T; Zutavern, J. Serielle Formen. Von den frühen Film-Serials zu aktuellen Quality-TV- und Online-Serien. Marburg: Schüren, 299-315.

Abstract

Die beiden Fernsehserien Queer as Folk und The L Word sind als kulturelle Foren anzusehen, in denen Werte und Normen über Jahre hinweg verhandelt werden können. Mit einer aussergewöhnlich expliziten und direkten Darstellungsweise bestimmter Themen tragen sie dazu bei, heterosexistische Denkweisen zu hinterfragen und zu kritisieren. Die beiden Serien haben damit ein Potenzial, ideologisches Umdenken innerhalb einer heteronormativen Gesellschaft zu begünstigen und zu einer kulturellen Umwertung von Homosexualität bzw. sexueller oder geschlechtlicher Andersartigkeit zu führen. Queer as Folk und The L Word kritisieren, hinterfragen, entlarven und dekonstruieren eine Reihe hegemonialer Normen, Wertvorstellungen und Denkweisen. In einigen Bereichen bleiben sie jedoch erstaunlich konservativ und bestätigen gängige Moralvorstellungen – subversive Gehalte stossen bei seriellen Unterhaltungsformen unter anderem aufgrund der Produktions- und Distributionsbedingungen auf gewisse Grenzen des Darstellbaren.

Abstract

Die beiden Fernsehserien Queer as Folk und The L Word sind als kulturelle Foren anzusehen, in denen Werte und Normen über Jahre hinweg verhandelt werden können. Mit einer aussergewöhnlich expliziten und direkten Darstellungsweise bestimmter Themen tragen sie dazu bei, heterosexistische Denkweisen zu hinterfragen und zu kritisieren. Die beiden Serien haben damit ein Potenzial, ideologisches Umdenken innerhalb einer heteronormativen Gesellschaft zu begünstigen und zu einer kulturellen Umwertung von Homosexualität bzw. sexueller oder geschlechtlicher Andersartigkeit zu führen. Queer as Folk und The L Word kritisieren, hinterfragen, entlarven und dekonstruieren eine Reihe hegemonialer Normen, Wertvorstellungen und Denkweisen. In einigen Bereichen bleiben sie jedoch erstaunlich konservativ und bestätigen gängige Moralvorstellungen – subversive Gehalte stossen bei seriellen Unterhaltungsformen unter anderem aufgrund der Produktions- und Distributionsbedingungen auf gewisse Grenzen des Darstellbaren.

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Item Type:Book Section, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Department of Social Anthropology and Cultural Studies
Dewey Decimal Classification:390 Customs, etiquette & folklore
300 Social sciences, sociology & anthropology
790 Sports, games & entertainment
Language:German
Date:2011
Deposited On:23 Jan 2012 11:47
Last Modified:05 Apr 2016 15:18
Publisher:Schüren
Series Name:Zürcher Filmstudien
Number:25
ISSN:1876-3708
ISBN:978-3-89472-525-9
Related URLs:http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&CON_LNG=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=006601929
http://www.schueren-verlag.de/paymate/search.php?vid=2&aid=2835 (Publisher)

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