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Der protektive Einfluss von Zaertlichkeit auf Stresshormone bei Paaren im Alltag


Ditzen, B; Hoppmann, C; Klumb, P (2008). Der protektive Einfluss von Zaertlichkeit auf Stresshormone bei Paaren im Alltag. In: Warschburger, P; Ihle, W; Esser, G. Seelisch gesund von Anfang an. Programm und Abstracts des 27. Symposiums der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, 1.-3. Mai 2008 in Potsdam. Potsdam: Universitätsverlag Potsdam, 261.

Abstract

Hintergruende:
Aus der epidemiologischen Forschung ist bekannt, dass zufriedenstellende Partnerschaften einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Individuen ausueben. Laboruntersuchungen legen nahe, dass der biopsychologische Mechanismus, der diesem Effekt zugrunde liegen könnte, im Stress-mindernden Effekt der Interaktion zwischen Partnern liegt.

Fragestellung:
Ziel der Studie war zu untersuchen, ob Zaertlichkeit zwischen Partnern im Alltag mit reduzierten Stresshormonspiegeln (Cortisol) einher geht.

Methode und Stichprobe:
In einer Time Sampling Studie an 51 Doppelverdienerpaaren wurden im Verlauf einer Woche sechs mal taeglich Zaertlichkeit, Stimmung und Cortisol gemessen. Die Paare gaben außerdem Auskunft über ihre Arbeitsbelastung und arbeitsorganisatorischen Stress.

Ergebnisse:
Analysen der Daten mittels Hierarchischen Linearen Modellen (HLM) zeigen, dass Zaertlichkeit signifikant mit reduzierten Cortisolwerten über den Tag hinweg assoziiert war und den negativen Einfluss von Arbeitsstressoren auf Cortisol vermindern konnte. Diese Beziehung wurde durch positive Stimmung vermittelt. Zaertlichkeit und Stimmung klaerten insgesamt 7% der taeglichen Varianz in Cortisol auf.

Diskussion:
Diese Ergebnisse an Paaren im Alltag stehen im Einklang mit der Epidemiologie zu Partnerschaft und Gesundheit und mit ersten Laborstudien in diesem Bereich. Sie weisen auf einen stressprotektiven Mechanismus von Zaertlichkeit hin.

Hintergruende:
Aus der epidemiologischen Forschung ist bekannt, dass zufriedenstellende Partnerschaften einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Individuen ausueben. Laboruntersuchungen legen nahe, dass der biopsychologische Mechanismus, der diesem Effekt zugrunde liegen könnte, im Stress-mindernden Effekt der Interaktion zwischen Partnern liegt.

Fragestellung:
Ziel der Studie war zu untersuchen, ob Zaertlichkeit zwischen Partnern im Alltag mit reduzierten Stresshormonspiegeln (Cortisol) einher geht.

Methode und Stichprobe:
In einer Time Sampling Studie an 51 Doppelverdienerpaaren wurden im Verlauf einer Woche sechs mal taeglich Zaertlichkeit, Stimmung und Cortisol gemessen. Die Paare gaben außerdem Auskunft über ihre Arbeitsbelastung und arbeitsorganisatorischen Stress.

Ergebnisse:
Analysen der Daten mittels Hierarchischen Linearen Modellen (HLM) zeigen, dass Zaertlichkeit signifikant mit reduzierten Cortisolwerten über den Tag hinweg assoziiert war und den negativen Einfluss von Arbeitsstressoren auf Cortisol vermindern konnte. Diese Beziehung wurde durch positive Stimmung vermittelt. Zaertlichkeit und Stimmung klaerten insgesamt 7% der taeglichen Varianz in Cortisol auf.

Diskussion:
Diese Ergebnisse an Paaren im Alltag stehen im Einklang mit der Epidemiologie zu Partnerschaft und Gesundheit und mit ersten Laborstudien in diesem Bereich. Sie weisen auf einen stressprotektiven Mechanismus von Zaertlichkeit hin.

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Item Type:Book Section, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Language:German
Date:May 2008
Deposited On:13 Nov 2008 13:20
Last Modified:05 Apr 2016 12:34
Publisher:Universitätsverlag Potsdam
ISBN:978-3-940793-34-8
Additional Information:Open Access-Veröffentlichung
Official URL:http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2008/1755/pdf/tagungsband_opus.pdf
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-5428

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