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Domino im Stuttgarter Kommunalparlament


Schwabe, Gerhard; Krcmar, Helmut (2000). Domino im Stuttgarter Kommunalparlament. In: Hasenkamp, Ulrich; Reiss, Oliver; Jenne, Thomas; Goeken, Matthias. Notes/Domino effektiv nutzen. Groupware in Fallstudien. München: Addison Wesley, 199-218.

Abstract

Stadträte sind sehr stark zeitlich belastet. Neben dem Hauptberuf sind sie ehrenamtlich bis über 40 Stunden pro Woche für die Kommune tätig. Da sie in der Verwaltung kein Büro haben, müssen sie sich abends und am Wochenende zu Hause auf Ihre Sitzungen und Entscheidungen vorbereiten. Zu dieser Zeit sind in der kommunalen Verwaltung keine Mitarbeiter. Das Projekt Computerunterstützung der Parlamentsarbeit (Cuparla) versetzt sie in die Lage, mit Hilfe eines Notebooks Gemeinderatsarbeit zu Hause und an jedem anderen Ort durchzuführen und dabei auf Informationsbestände der Verwaltung, der Fraktion und von Kollegen zuzugreifen. Im Rahmen dieses Projektes wurde eine Software auf der Basis von Domino entwickelt. Cuparla wurde in einem Pilotprojekt mit dem Gemeinderat Stuttgart von Anfang 1996 bis März 1998 erprobt. Es wurden 56 von 57 aktiven Stadträten ausgestattet1. In einem zweiten Feld in Kornwestheim wurden 20 von 26 Stadträten im Herbst 1997 ausgestattet, um den Nutzen auch für kleinere Gemeinden zu evaluieren. Im Folgenden werden zuerst die Ziele des Projekts Cuparla vorgestellt. Danach wird der Bedarf für eine Unterstützung aus der zeitlichen Belastung der Stadträte, ihrer Mobilität und der Informations- und Kooperationsintensität ihrer Arbeit abgeleitet. Sodann wird die Cuparla-Software vorgestellt. Zum Abschluß wird die erweiterte Wirtschaftlichkeit von Cuparla diskutiert.

Stadträte sind sehr stark zeitlich belastet. Neben dem Hauptberuf sind sie ehrenamtlich bis über 40 Stunden pro Woche für die Kommune tätig. Da sie in der Verwaltung kein Büro haben, müssen sie sich abends und am Wochenende zu Hause auf Ihre Sitzungen und Entscheidungen vorbereiten. Zu dieser Zeit sind in der kommunalen Verwaltung keine Mitarbeiter. Das Projekt Computerunterstützung der Parlamentsarbeit (Cuparla) versetzt sie in die Lage, mit Hilfe eines Notebooks Gemeinderatsarbeit zu Hause und an jedem anderen Ort durchzuführen und dabei auf Informationsbestände der Verwaltung, der Fraktion und von Kollegen zuzugreifen. Im Rahmen dieses Projektes wurde eine Software auf der Basis von Domino entwickelt. Cuparla wurde in einem Pilotprojekt mit dem Gemeinderat Stuttgart von Anfang 1996 bis März 1998 erprobt. Es wurden 56 von 57 aktiven Stadträten ausgestattet1. In einem zweiten Feld in Kornwestheim wurden 20 von 26 Stadträten im Herbst 1997 ausgestattet, um den Nutzen auch für kleinere Gemeinden zu evaluieren. Im Folgenden werden zuerst die Ziele des Projekts Cuparla vorgestellt. Danach wird der Bedarf für eine Unterstützung aus der zeitlichen Belastung der Stadträte, ihrer Mobilität und der Informations- und Kooperationsintensität ihrer Arbeit abgeleitet. Sodann wird die Cuparla-Software vorgestellt. Zum Abschluß wird die erweiterte Wirtschaftlichkeit von Cuparla diskutiert.

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Item Type:Book Section, not refereed, original work
Communities & Collections:03 Faculty of Economics > Department of Informatics
Dewey Decimal Classification:000 Computer science, knowledge & systems
Language:German
Date:2000
Deposited On:05 Jun 2012 08:59
Last Modified:05 Apr 2016 15:29
Publisher:Addison Wesley
ISBN:978-3-8273-1562-5
Related URLs:http://www.addison-wesley.de/9783827315625.html
Other Identification Number:merlin-id:3160
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-57143

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