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Permanent URL to this publication: http://dx.doi.org/10.5167/uzh-57474

Fisch, Jörg (2010). Adolf Hitler und das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Historische Zeitschrift, 290(1):93-118.

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239Kb

Abstract

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist eines der weltweit erfolgreichsten
Schlagworte der politischen Sprache des 20. und des 21. Jahrhunderts.
1 Es ist spätestens im Jahre 1966 in den Rang eines Menschenrechts
erhoben worden, ja zum Menschenrecht schlechthin, dessen Genuß in den
Augen vieler sogar als Voraussetzung für den Genuß aller anderen Menschenrechte
gilt. Es ist damals in den beiden internationalen Menschenrechtspakten,
über bürgerliche und politische Rechte einerseits und über
wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte andererseits, in identischer
Form als Artikel 1 kodifiziert worden. Der Kernsatz lautet: „Alle Völker
haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden
sie frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche,
soziale und kulturelle Entwicklung.“

Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of History
DDC:900 History
Language:German
Date:February 2010
Deposited On:27 Jan 2012 14:49
Last Modified:30 Nov 2012 17:31
Publisher:Oldenbourg
ISSN:0018-2613
Publisher DOI:10.1524/hzhz.2010.0003
Citations:Google Scholar™

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