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Längenunterschied zwischen lateralem und medialem Zehenskelett bei Kühen mit Rusterholzschen Sohlengeschwüren im Vergleich zu Kühen mit gesunden Klauen


Rüegsegger, F. Längenunterschied zwischen lateralem und medialem Zehenskelett bei Kühen mit Rusterholzschen Sohlengeschwüren im Vergleich zu Kühen mit gesunden Klauen. 2011, University of Zurich, Vetsuisse Faculty.

Abstract

Die Ausgangshypothese der vorliegenden Untersuchung lautete, dass Kühe mit Rusterholzschen Sohlengeschwüren einen erheblich grösseren Längenunterschied zwischen der lateralen und der medialen Zehe aufweisen als Kühe ohne Sohlengeschwüre. Zunächst wurden beide Hinterfüsse von 174 Schlachtkühen gesammelt und die Einzeltier- Prävalenz von Klauenläsionen bestimmt. Am häufigsten wurden Ballenhornfäule (63.2 %), chronische Klauenrehe (40.8 %) und unkomplizierte Rusterholzsche Sohlengeschwüre (28.2 %) festgestellt. Danach wurden zur Überprüfung der oben genannten Hypothese 100 Hinterfüsse von Schlachtkühen, 25 davon klinisch gesund und 75 mit Sohlengeschwüren – bis auf einmal alle an einer Aussenklaue lokalisiert – im plantarodorsalen Strahlengang geröntgt. Mit Hilfe der Programme Metron PXTM bzw. SPSS 17.0® wurden die Zehenlängen digital vermessen bzw. statistisch miteinander verglichen. Die Aussenzehen waren im Mittelwert signifikant länger als die Innenzehen. Bei Hinterfüssen mit Sohlengeschwüren war der Längenunterschied jedoch nicht signifikant grösser als bei gesunden Hinterfüssen. Zwei Füsse mit Sohlengeschwüren an einer lateralen Klaue wiesen gleich lange Zehen und 17 sogar eine längere (Gesamtlänge 2) mediale Zehe auf. Folglich kann davon ausgegangen werden, dass nicht allein der Längenunterschied ausschlaggebend für die Entwicklung von Rusterholzschen Sohlengeschwüren ist, sondern weitere wichtige Faktoren hinzukommen müssen.

Die Ausgangshypothese der vorliegenden Untersuchung lautete, dass Kühe mit Rusterholzschen Sohlengeschwüren einen erheblich grösseren Längenunterschied zwischen der lateralen und der medialen Zehe aufweisen als Kühe ohne Sohlengeschwüre. Zunächst wurden beide Hinterfüsse von 174 Schlachtkühen gesammelt und die Einzeltier- Prävalenz von Klauenläsionen bestimmt. Am häufigsten wurden Ballenhornfäule (63.2 %), chronische Klauenrehe (40.8 %) und unkomplizierte Rusterholzsche Sohlengeschwüre (28.2 %) festgestellt. Danach wurden zur Überprüfung der oben genannten Hypothese 100 Hinterfüsse von Schlachtkühen, 25 davon klinisch gesund und 75 mit Sohlengeschwüren – bis auf einmal alle an einer Aussenklaue lokalisiert – im plantarodorsalen Strahlengang geröntgt. Mit Hilfe der Programme Metron PXTM bzw. SPSS 17.0® wurden die Zehenlängen digital vermessen bzw. statistisch miteinander verglichen. Die Aussenzehen waren im Mittelwert signifikant länger als die Innenzehen. Bei Hinterfüssen mit Sohlengeschwüren war der Längenunterschied jedoch nicht signifikant grösser als bei gesunden Hinterfüssen. Zwei Füsse mit Sohlengeschwüren an einer lateralen Klaue wiesen gleich lange Zehen und 17 sogar eine längere (Gesamtlänge 2) mediale Zehe auf. Folglich kann davon ausgegangen werden, dass nicht allein der Längenunterschied ausschlaggebend für die Entwicklung von Rusterholzschen Sohlengeschwüren ist, sondern weitere wichtige Faktoren hinzukommen müssen.

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Item Type:Dissertation
Referees:Nuss K, Augsburger H
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Veterinary Clinic > Department of Farm Animals
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
630 Agriculture
Language:German
Date:2011
Deposited On:15 Mar 2012 22:00
Last Modified:05 Apr 2016 15:39
Number of Pages:60
Related URLs:http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&CON_LNG=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=006722758
Permanent URL: https://doi.org/10.5167/uzh-59725

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