UZH-Logo

Operationalisierung von ICF-Kategorien für physiotherapeutische Interventionen im Akutkrankenhaus


Gloor-Juzi, T; Huber, E O; Grill, E (2008). Operationalisierung von ICF-Kategorien für physiotherapeutische Interventionen im Akutkrankenhaus. Physioscience, 4:7-16.

Abstract

Hintergrund: Im Akutkrankenhaus spielen Physiotherapeuten eine Schlüsselrolle bei der Behandlung der Funktionsfähigkeit akut erkrankter Menschen. Um die funktionsorientierten Ziele der physiotherapeutischen Intervention festzulegen und die Ergebnisse interdisziplinär zu kommunizieren, sind spezifische Messinstrumente notwendig, die in einem fach- und berufsübergreifenden Rahmen die Patientenprobleme darstellen. Die ICF könnte diesen Rahmen bieten, muss aber in eine passende Form gebracht werden.

Ziel: Die Ausprägungsmerkmale von für die Physiotherapie relevanten ICF-Kategorien werden so definiert, dass Physiotherapeuten damit im Akutkrankenhaus beurteilbare Patienteneigenschaften beschreiben können (operationalisieren).

Methode: 6 Experten operationalisierten 124 ICF-Kategorien durch einen formalen Entscheidungs- und Konsensusprozess. Anschließend prüften 6 Physiotherapeuten deren Nutzbarkeit an 28 Patienten.

Ergebnisse: Auf einer ordinalen Skala wurden 30 und auf einer dichotomen Skala 94 ICF-Kategorien operationalisiert. Die Anwendung der operationalisierten ICF-Kategorien am Patienten erwies sich als unproblematisch.

Schlussfolgerungen: ICF-Kategorien können für Physiotherapeuten nutzbar operationalisiert werden. Für die Entwicklung eines validen und reliablen Messinstruments sind weitere Untersuchungen notwendig.

Hintergrund: Im Akutkrankenhaus spielen Physiotherapeuten eine Schlüsselrolle bei der Behandlung der Funktionsfähigkeit akut erkrankter Menschen. Um die funktionsorientierten Ziele der physiotherapeutischen Intervention festzulegen und die Ergebnisse interdisziplinär zu kommunizieren, sind spezifische Messinstrumente notwendig, die in einem fach- und berufsübergreifenden Rahmen die Patientenprobleme darstellen. Die ICF könnte diesen Rahmen bieten, muss aber in eine passende Form gebracht werden.

Ziel: Die Ausprägungsmerkmale von für die Physiotherapie relevanten ICF-Kategorien werden so definiert, dass Physiotherapeuten damit im Akutkrankenhaus beurteilbare Patienteneigenschaften beschreiben können (operationalisieren).

Methode: 6 Experten operationalisierten 124 ICF-Kategorien durch einen formalen Entscheidungs- und Konsensusprozess. Anschließend prüften 6 Physiotherapeuten deren Nutzbarkeit an 28 Patienten.

Ergebnisse: Auf einer ordinalen Skala wurden 30 und auf einer dichotomen Skala 94 ICF-Kategorien operationalisiert. Die Anwendung der operationalisierten ICF-Kategorien am Patienten erwies sich als unproblematisch.

Schlussfolgerungen: ICF-Kategorien können für Physiotherapeuten nutzbar operationalisiert werden. Für die Entwicklung eines validen und reliablen Messinstruments sind weitere Untersuchungen notwendig.

Altmetrics

Downloads

9 downloads since deposited on 24 Nov 2008
0 downloads since 12 months
Detailed statistics

Additional indexing

Other titles:Operationalisation of ICF categories for physiotherapeutic interventions in emergency hospitals
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Rheumatology Clinic and Institute of Physical Medicine
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2008
Deposited On:24 Nov 2008 11:59
Last Modified:05 Apr 2016 12:35
Publisher:Thieme
ISSN:1860-3092
Publisher DOI:10.1055/s-2008-1027160
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-6033

Download

[img]Filetype: PDF - Registered users only
Size: 314kB
View at publisher

TrendTerms

TrendTerms displays relevant terms of the abstract of this publication and related documents on a map. The terms and their relations were extracted from ZORA using word statistics. Their timelines are taken from ZORA as well. The bubble size of a term is proportional to the number of documents where the term occurs. Red, orange, yellow and green colors are used for terms that occur in the current document; red indicates high interlinkedness of a term with other terms, orange, yellow and green decreasing interlinkedness. Blue is used for terms that have a relation with the terms in this document, but occur in other documents.
You can navigate and zoom the map. Mouse-hovering a term displays its timeline, clicking it yields the associated documents.

Author Collaborations