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Erkrankungen im Bereich des Fesselträgerursprungs beim Pferd: Eine diagnostische Herausforderung


Lischer, Christoph J; Bischofberger, Andrea S; Fürst, Anton; Lang, J; Ueltschi, G (2006). Erkrankungen im Bereich des Fesselträgerursprungs beim Pferd: Eine diagnostische Herausforderung. Schweizer Archiv für Tierheilkunde, 148(2):86-97.

Abstract

Lahmheiten beim Pferd wegen Schmerzen im proximalsten palmaren/plantaren Bereich des Röhrbeines sind eine diagnostische Herausforderung. Bei offensichtlicher Lahmheit kann die schmerzhafte Stelle mittels speziellen Lokalanästhesien auf diese Region lokalisiert werden. Im Hinblick auf eine gezielte Therapie müssen verschiedene bildgebende diagnostische Methoden wie Radiographie, Ultrasonographie und Szintigraphie eingesetzt werden, da verschiedene Differentialdiagnosen möglich sind. Aber auch mit diesen Verfahren gelingt es nicht immer eine genaue Diagnose zu stellen, da neben Gelenken und Knochen auch verschiedene Weichteilstrukturen, wie der proximale Teil des Fesselträgers, seinen Ursprung am Röhrbein, seine Faszie, die oberflächliche Faszie, die Bänder zwischen Röhrbein und Griffelbeinen sowie das Unterstützungsband der tiefen Beugesehne und die Beugesehnen selber betroffen sein können. Von der Magnetresonanztomographie (MRT) erhofft man sich eine genauere Diagnostik, weil sowohl Weichteile als auch Knochen dargestellt werden können. MRT beim Pferd ist für diesen Bereich noch wenig erforscht und anatomische Untersuchungen dieser Region sind im veterinärmedizinischen Schriftgut nur spärlich vorhanden. Erste Erfahrungen mit MRT haben gezeigt, dass eine genaue makroskopische und histologische Beurteilung notwendig ist, um MRT-Bilder korrekt zu interpretieren und um pathologische Veränderungen von klinisch nicht relevanten Variationen zu unterscheiden.

Abstract

Lahmheiten beim Pferd wegen Schmerzen im proximalsten palmaren/plantaren Bereich des Röhrbeines sind eine diagnostische Herausforderung. Bei offensichtlicher Lahmheit kann die schmerzhafte Stelle mittels speziellen Lokalanästhesien auf diese Region lokalisiert werden. Im Hinblick auf eine gezielte Therapie müssen verschiedene bildgebende diagnostische Methoden wie Radiographie, Ultrasonographie und Szintigraphie eingesetzt werden, da verschiedene Differentialdiagnosen möglich sind. Aber auch mit diesen Verfahren gelingt es nicht immer eine genaue Diagnose zu stellen, da neben Gelenken und Knochen auch verschiedene Weichteilstrukturen, wie der proximale Teil des Fesselträgers, seinen Ursprung am Röhrbein, seine Faszie, die oberflächliche Faszie, die Bänder zwischen Röhrbein und Griffelbeinen sowie das Unterstützungsband der tiefen Beugesehne und die Beugesehnen selber betroffen sein können. Von der Magnetresonanztomographie (MRT) erhofft man sich eine genauere Diagnostik, weil sowohl Weichteile als auch Knochen dargestellt werden können. MRT beim Pferd ist für diesen Bereich noch wenig erforscht und anatomische Untersuchungen dieser Region sind im veterinärmedizinischen Schriftgut nur spärlich vorhanden. Erste Erfahrungen mit MRT haben gezeigt, dass eine genaue makroskopische und histologische Beurteilung notwendig ist, um MRT-Bilder korrekt zu interpretieren und um pathologische Veränderungen von klinisch nicht relevanten Variationen zu unterscheiden.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Veterinary Clinic > Equine Department
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
630 Agriculture
Language:German
Date:2006
Deposited On:06 Aug 2012 08:56
Last Modified:15 May 2016 07:22
Publisher:Hans Huber
ISSN:0036-7281
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/0036-7281.148.2.86
PubMed ID:16509170

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