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Die Entwicklung des schulischen Fähigkeitsselbstkonzepts bei Primarschulkindern mit einer Nomination als hochbegabt


Schulthes, L; Neuenschwander, M P; Herzog, W (2008). Die Entwicklung des schulischen Fähigkeitsselbstkonzepts bei Primarschulkindern mit einer Nomination als hochbegabt. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 55(2):143-151.

Abstract

Hochbegabte Kinder wiesen im Vergleich zu durchschnittlich begabten Kindern ein höheres schulisches Fähigkeitsselbstkonzept auf. Zur Prüfung dieser These wurde anhand einer quasi-experimentellen Längsschnittuntersuchung bei Primarschulkindern mit und ohne Lehrernomination "hochbegabt" die Entwicklung des schulischen Fähigkeitsselbstkonzepts und des globalen Selbstwerts in Abhängigkeit ihrer Intelligenz analysiert. Auf dem Hintergrund des Eccles-Modells zum schulischen Leistungshandeln (Wigfield & Eccles, 2000) wurden spezifische Entwicklungsmuster des Selbstkonzepts in Abhängigkeit einer Lehrernomination als hochbegabt und der Intelligenz vermutet. Unabhängig vom Intelligenztestergebnis wiesen alle nominierten Kinder ein höheres schulisches Fähigkeitsselbstkonzept auf und erhielten positivere Einschätzungen ihrer Fähigkeiten. Das Wissen um die Intelligenzidentification hatte weder bei den Eltern noch bei den Lehrern einen Einfluss auf die Entwicklung der Einschätzung der Kinder mit hochbegabtenspezifischen Verhaltensmerkmalen. Die Ergebnisse belegen die hohe Bedeutung, die die Beurteilungen signifikanter Bezugspersonen sowohl für die Selbstkonzeptentwicklung als auch bei der Hochbegabunsnomination haben.
Schlüsselbegriffe: Schulisches Fähigkeitsselbstkonzept, Hochbegabung, Lehrernomination, Elterneinschätzung, Primarschulkinder

Hochbegabte Kinder wiesen im Vergleich zu durchschnittlich begabten Kindern ein höheres schulisches Fähigkeitsselbstkonzept auf. Zur Prüfung dieser These wurde anhand einer quasi-experimentellen Längsschnittuntersuchung bei Primarschulkindern mit und ohne Lehrernomination "hochbegabt" die Entwicklung des schulischen Fähigkeitsselbstkonzepts und des globalen Selbstwerts in Abhängigkeit ihrer Intelligenz analysiert. Auf dem Hintergrund des Eccles-Modells zum schulischen Leistungshandeln (Wigfield & Eccles, 2000) wurden spezifische Entwicklungsmuster des Selbstkonzepts in Abhängigkeit einer Lehrernomination als hochbegabt und der Intelligenz vermutet. Unabhängig vom Intelligenztestergebnis wiesen alle nominierten Kinder ein höheres schulisches Fähigkeitsselbstkonzept auf und erhielten positivere Einschätzungen ihrer Fähigkeiten. Das Wissen um die Intelligenzidentification hatte weder bei den Eltern noch bei den Lehrern einen Einfluss auf die Entwicklung der Einschätzung der Kinder mit hochbegabtenspezifischen Verhaltensmerkmalen. Die Ergebnisse belegen die hohe Bedeutung, die die Beurteilungen signifikanter Bezugspersonen sowohl für die Selbstkonzeptentwicklung als auch bei der Hochbegabunsnomination haben.
Schlüsselbegriffe: Schulisches Fähigkeitsselbstkonzept, Hochbegabung, Lehrernomination, Elterneinschätzung, Primarschulkinder

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Jacobs Center for Productive Youth Development
Dewey Decimal Classification:370 Education
Language:German
Date:March 2008
Deposited On:05 Dec 2008 11:04
Last Modified:05 Apr 2016 12:36
Publisher:Reinhardt Verlag
ISSN:0081-7392
Related URLs:http://www.reinhardt-verlag.de//index.htm (Publisher)
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-6181

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