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Familiäre Lernkulturen und Schülerleistungen - eine Typologie


Neuenschwander, M P (2008). Familiäre Lernkulturen und Schülerleistungen - eine Typologie. In: „Kulturen der Bildung“ – 21. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) in Dresden , Dresden, 16 March 2008 - 19 March 2008.

Abstract

Familie und Schule bilden zwei wichtige Sozialisationskontexte mit je unterschiedlichen Strukturen und gesellschaftlichen Funktionen. Beide tragen aber effektiv zur Kompetenzentwicklung der Heranwachsenden bei. Frühere Forschung belegte die hohe Bedeutung der familiären Sozialisation für das schulische Lernen, die schulischen Leistungen und den Schulerfolg der Kinder in verschiedenen Schulstufen und in verschiedenen nationalen Kontexten. Dies gilt, obwohl in der Familie typischerweise keine Lernsituationen geplant und nach didaktischen Kriterien arrangiert werden - im Unterschied zum schulischen Unterricht.
In dieser Arbeitsgruppe werden unter Beizug einschlägiger Theorien und empirischer Daten aus Deutschland und der Schweiz (Längs- und Querschnittdaten, PISA-Daten) Dimensionen präsentiert, um die vielfältigen Ausprägungsformen von Familie und Schule im Hinblick auf deren Wirkung auf die Kompetenzentwicklung der Jugendlichen zu strukturieren und zu vergleichen. Familie und Schule bilden keine uniformen Lernkontexte. Die Ergebnisse zeigen, inwiefern familiengebundene Sozialisationsprozesse die Kompetenzentwicklung in einem anderen Kontext, der Schule, beeinflussen.

Familie und Schule bilden zwei wichtige Sozialisationskontexte mit je unterschiedlichen Strukturen und gesellschaftlichen Funktionen. Beide tragen aber effektiv zur Kompetenzentwicklung der Heranwachsenden bei. Frühere Forschung belegte die hohe Bedeutung der familiären Sozialisation für das schulische Lernen, die schulischen Leistungen und den Schulerfolg der Kinder in verschiedenen Schulstufen und in verschiedenen nationalen Kontexten. Dies gilt, obwohl in der Familie typischerweise keine Lernsituationen geplant und nach didaktischen Kriterien arrangiert werden - im Unterschied zum schulischen Unterricht.
In dieser Arbeitsgruppe werden unter Beizug einschlägiger Theorien und empirischer Daten aus Deutschland und der Schweiz (Längs- und Querschnittdaten, PISA-Daten) Dimensionen präsentiert, um die vielfältigen Ausprägungsformen von Familie und Schule im Hinblick auf deren Wirkung auf die Kompetenzentwicklung der Jugendlichen zu strukturieren und zu vergleichen. Familie und Schule bilden keine uniformen Lernkontexte. Die Ergebnisse zeigen, inwiefern familiengebundene Sozialisationsprozesse die Kompetenzentwicklung in einem anderen Kontext, der Schule, beeinflussen.

Additional indexing

Item Type:Conference or Workshop Item (Lecture), refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Jacobs Center for Productive Youth Development
Dewey Decimal Classification:370 Education
Language:German
Event End Date:19 March 2008
Deposited On:04 Dec 2008 10:13
Last Modified:05 Apr 2016 12:36
Additional Information:Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
Official URL:http://141.30.37.165/index.php?cid=z463ug8h6b45c664c6226e7129776244

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