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Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin


Reese, I; Ballmer-Weber, B; Beyer, K; Erdmann, S; Fuchs, T; Kleinetebbe, J; Klimek, L; Lepp, U; Henzgen, M; Niggemann, B; Saloga, J; Schäfer, C; Werfel, T; Zuberbier, T; Worm, M (2012). Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin. Allergo Journal, 21(1):22-28.

Abstract

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind deutlich seltener objektiv nachweisbar als subjektiv empfunden. Insbesondere zum wissenschaftlichen Kenntnisstand nichtallergischer Überempfindlichkeitsreaktionen bestehen große Defizite. Ein Beispiel ist die Histamin-unverträglichkeit, die. aufgrund der starken Thematisierung in den Medien und im Internet von Betroffenen oftmals als Auslöser ihrer Gesundheitsbeschwerden vermutet wird. Die wissen-schaftliehe Evidenz für die postulierten Zusammen-hänge ist begrenzt, eine verlässliche Labarbestirnmung zur definitiven Diagnose nicht vorhanden. Obwohl wissen-schaftliche Untersuchungen zur Unverträglichkeit gegenüber exogen zugeführtem Histamin bisher ausschließlich bei Erwachsenen durchgeführt wurden, wird die Diagnose auch bei Kindern und Jugendlichen gestellt, mit oftmals ein-schneidenden Konsequenzen für den Speiseplan der Betroffenen. Die vorliegende Leitlinie der Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) und der Gesellschaft für Pädiatrisehe Allergologie und Umweltmedizin (GPA) fasst wichtige Aspekte zur Histaminunverträglichkeit und deren Konsequenzen für die Diagnostik und Therapie zusammen.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind deutlich seltener objektiv nachweisbar als subjektiv empfunden. Insbesondere zum wissenschaftlichen Kenntnisstand nichtallergischer Überempfindlichkeitsreaktionen bestehen große Defizite. Ein Beispiel ist die Histamin-unverträglichkeit, die. aufgrund der starken Thematisierung in den Medien und im Internet von Betroffenen oftmals als Auslöser ihrer Gesundheitsbeschwerden vermutet wird. Die wissen-schaftliehe Evidenz für die postulierten Zusammen-hänge ist begrenzt, eine verlässliche Labarbestirnmung zur definitiven Diagnose nicht vorhanden. Obwohl wissen-schaftliche Untersuchungen zur Unverträglichkeit gegenüber exogen zugeführtem Histamin bisher ausschließlich bei Erwachsenen durchgeführt wurden, wird die Diagnose auch bei Kindern und Jugendlichen gestellt, mit oftmals ein-schneidenden Konsequenzen für den Speiseplan der Betroffenen. Die vorliegende Leitlinie der Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) und der Gesellschaft für Pädiatrisehe Allergologie und Umweltmedizin (GPA) fasst wichtige Aspekte zur Histaminunverträglichkeit und deren Konsequenzen für die Diagnostik und Therapie zusammen.

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Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Dermatology Clinic
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2012
Deposited On:13 Jul 2012 07:38
Last Modified:05 Apr 2016 15:53
Publisher:MMV-Medizin-Verlag
ISSN:0941-8849
Related URLs:http://www.allergo-journal.de/journalEdition.do?cid=124151
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-63349

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