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Einfluss kolostraler Antikörper auf die postvakzinale Immunantwort bei neonatalen Kälbern


Hässig, M; Wetli, U; Lutz, H; Suter, M (2012). Einfluss kolostraler Antikörper auf die postvakzinale Immunantwort bei neonatalen Kälbern. Schweizer Archiv für Tierheilkunde, 154(4):141-147.

Abstract

Ziel der vorliegenden Arbeit war die Effizienz von Impfungen junger Kälber abzuklären und festzustellen ob maternale Antikörper die Immunantwort beeinflussen. In diesem Versuch wurden 20 Kuhpaare und deren später geborene Kälber einbezogen. Jeweils eine Kuh eines Versuchspaares wurde acht und vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin mit einem Placebo geimpft (Gruppe A), die andere mit dem Impfstoff gegen Katzenleukose, FeLV, Leucogen® (Gruppe B). Alle Kälber wurden nach der Geburt mit Kolostrum ihrer Mütter getränkt und am 10. Tag post natum mit dem FeLV-Antigen i.m. geimpft. Blutproben von Kühen und Kälbern vor und nach der Impfung (bis 4 Wochen nach der Kälberimpfung) wurden im Labor mittels ELISA auf FeLV-Antikörper untersucht. 30 % der geimpften Kühe zeigten eine Serokonversion, 13 davon gaben maternale Antikörper an ihre Kälber weiter. 11 Kälber der Gruppe B konvertierten nicht, im Gegensatz zu nur 4 Kälbern der Gruppe A. Alle Kälber, die nach ihrer Impfung serokonvertierten, wiesen anfänglich eine tiefe Antikörper-Konzentration auf. Kälber der Gruppe A zeigten im Durchschnitt auch eine stärkere Impfreaktion als Kälber der Gruppe B. Kälber, die anfänglich tiefe, passive Antikörper-Konzentration besassen, zeigten eine stärkere Serokonversion im Vergleich zu Kälbern aus derselben Gruppe mit anfänglich höheren Antikörper-Konzentrationen. In zwei Dritteln der Fälle, in denen keine maternalen Antikörper vorlagen, führte die Impfung zu einer angemessenen Immunantwort beim Kalb. Eine frühe Impfung kann demnach empfohlen werden.

Ziel der vorliegenden Arbeit war die Effizienz von Impfungen junger Kälber abzuklären und festzustellen ob maternale Antikörper die Immunantwort beeinflussen. In diesem Versuch wurden 20 Kuhpaare und deren später geborene Kälber einbezogen. Jeweils eine Kuh eines Versuchspaares wurde acht und vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin mit einem Placebo geimpft (Gruppe A), die andere mit dem Impfstoff gegen Katzenleukose, FeLV, Leucogen® (Gruppe B). Alle Kälber wurden nach der Geburt mit Kolostrum ihrer Mütter getränkt und am 10. Tag post natum mit dem FeLV-Antigen i.m. geimpft. Blutproben von Kühen und Kälbern vor und nach der Impfung (bis 4 Wochen nach der Kälberimpfung) wurden im Labor mittels ELISA auf FeLV-Antikörper untersucht. 30 % der geimpften Kühe zeigten eine Serokonversion, 13 davon gaben maternale Antikörper an ihre Kälber weiter. 11 Kälber der Gruppe B konvertierten nicht, im Gegensatz zu nur 4 Kälbern der Gruppe A. Alle Kälber, die nach ihrer Impfung serokonvertierten, wiesen anfänglich eine tiefe Antikörper-Konzentration auf. Kälber der Gruppe A zeigten im Durchschnitt auch eine stärkere Impfreaktion als Kälber der Gruppe B. Kälber, die anfänglich tiefe, passive Antikörper-Konzentration besassen, zeigten eine stärkere Serokonversion im Vergleich zu Kälbern aus derselben Gruppe mit anfänglich höheren Antikörper-Konzentrationen. In zwei Dritteln der Fälle, in denen keine maternalen Antikörper vorlagen, führte die Impfung zu einer angemessenen Immunantwort beim Kalb. Eine frühe Impfung kann demnach empfohlen werden.

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Other titles:The influence of colostral antibodies on the postvaccinale humorale immune response in neonatal calves
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Institute of Virology
05 Vetsuisse Faculty > Veterinary Clinic > Department of Farm Animals
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
Language:English
Date:2012
Deposited On:05 Feb 2013 14:14
Last Modified:05 Apr 2016 16:23
Publisher:Hans Huber
ISSN:0036-7281
Additional Information:Accepted Version: Diese Artikelfassung entspricht nicht vollständig dem in der Zeitschrift veröffentlichten Artikel. Dies ist nicht die Originalversion des Artikels und kann daher nicht zur Zitierung herangezogen werden.
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/0036-7281/a000317
Related URLs:http://www.zora.uzh.ch/42574/
PubMed ID:22477652
Permanent URL: https://doi.org/10.5167/uzh-71538

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