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Schulklima, Selbstwirksamkeit und Arbeitszufriedenheit aus Sicht der Lehrpersonen und Schüler/-innen in Hessen und Bremen


Jäger, Daniela (2012). Schulklima, Selbstwirksamkeit und Arbeitszufriedenheit aus Sicht der Lehrpersonen und Schüler/-innen in Hessen und Bremen. In: Maag Merki, Katharina. Zentralabitur : die längsschnittliche Analyse der Wirkungen der Einführung zentraler Abiturprüfungen in Deutschland. Wiesbaden: Springer VS, 65-93.

Abstract

Schulklima, individuelle sowie kollektive Selbstwirksamkeitsüberzeugungen und Arbeitszufriedenheit sind wichtige Indikatoren für Schulqualität. So steht ein als angenehm wahrgenommenes Schulklima im Zusammenhang mit einer Reihe positiver psychosozialer Wirkungen wie beispielsweise einer günstigen Selbstkonzeptentwicklung bei den Schüler/-innen (Eder, 1994). Individuelle Selbstwirksamkeitsüberzeugungen, die Schwarzer und Schmitz (1999) definieren als die subjektive Gewissheit, eine neue oder schwierige Aufgabe auch bei Widerständen erfolgreich bearbeiten zu können, werden als relevant betrachtet, da sie den Umgang mit Herausforderungen für den Einzelnen erleichtern. Analog dazu kann angenommen werden, dass ein Kollektiv (wie ein Lehrer/-innenkollegium) ebenfalls Herausforderungen erfolgreicher bewältigen wird, wenn es überindividuell von der Handlungskompetenz der Gruppe überzeugt ist (Schwarzer & Jerusalem, 1999, S. 85). Arbeitszufriedenheit ist schließlich ein wichtiger Indikator für Lebenszufriedenheit allgemein, steht jedoch auch im Zusammenhang mit Leistung und Motivation (van Dick, 2006). Ist Arbeitszufriedenheit gegeben, so werden sich, laut Ergebnissen der Industriesoziologie, eine gesteigerte Konfliktlösekompetenz und eine höhere Produktivität der Individuen einstellen (zitiert nach Fend, 1998).

Schulklima, individuelle sowie kollektive Selbstwirksamkeitsüberzeugungen und Arbeitszufriedenheit sind wichtige Indikatoren für Schulqualität. So steht ein als angenehm wahrgenommenes Schulklima im Zusammenhang mit einer Reihe positiver psychosozialer Wirkungen wie beispielsweise einer günstigen Selbstkonzeptentwicklung bei den Schüler/-innen (Eder, 1994). Individuelle Selbstwirksamkeitsüberzeugungen, die Schwarzer und Schmitz (1999) definieren als die subjektive Gewissheit, eine neue oder schwierige Aufgabe auch bei Widerständen erfolgreich bearbeiten zu können, werden als relevant betrachtet, da sie den Umgang mit Herausforderungen für den Einzelnen erleichtern. Analog dazu kann angenommen werden, dass ein Kollektiv (wie ein Lehrer/-innenkollegium) ebenfalls Herausforderungen erfolgreicher bewältigen wird, wenn es überindividuell von der Handlungskompetenz der Gruppe überzeugt ist (Schwarzer & Jerusalem, 1999, S. 85). Arbeitszufriedenheit ist schließlich ein wichtiger Indikator für Lebenszufriedenheit allgemein, steht jedoch auch im Zusammenhang mit Leistung und Motivation (van Dick, 2006). Ist Arbeitszufriedenheit gegeben, so werden sich, laut Ergebnissen der Industriesoziologie, eine gesteigerte Konfliktlösekompetenz und eine höhere Produktivität der Individuen einstellen (zitiert nach Fend, 1998).

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Item Type:Book Section, not refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Education
Dewey Decimal Classification:370 Education
Language:German
Date:2012
Deposited On:04 Feb 2013 10:29
Last Modified:05 Apr 2016 16:29
Publisher:Springer VS
ISBN:978-3-531-17782-3
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/978-3-531-94023-6
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