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Die ökologische Debatte über gentechnisch veränderte Pflanzen in der Schweizer Landwirtschaft


Gregorowius, Daniel (2013). Die ökologische Debatte über gentechnisch veränderte Pflanzen in der Schweizer Landwirtschaft. Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich, 158(1):11-21.

Abstract

Dem Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft, der sogenannten Grünen Gentechnik, wird in der Schweizer Öffentlichkeit mit grosser Skepsis begegnet. Im Vordergrund stehen ökologische Bedenken, dass sich beispielsweise gentechnisch veränderte Pflanzen mit verwandten Wildarten auskreuzen und in der Umwelt ausbreiten oder sich unerwartete Effekte auf Nichtziel-Organismen einstellen können. Insbesondere negative Aus- wirkungen auf die natürliche Biodiversität und die Agrobiodiversität werden von der Schweizer Öffentlichkeit befürchtet. Angesichts der möglichen Risiken wird ein sorgfältiger Umgang mit dieser neuen Technologie angemahnt. Neben Risikobedenken gibt es in der ökologischen Debatte in der Schweiz auch grundsätzliche Vorbehalte gegenüber der Gentechnik, die als ein unnatürlicher Eingriff oder eine Verletzung der «Würde der Pflanze» angesehen wird. Um die facettenreiche Debatte in der Schweiz zur Grünen Gentechnik besser zu verstehen, lohnt sich ein genauerer Blick auf die verschiedenen Argumentationstypen, die sich beobachten lassen. Diese können drei wichtigen Theorien der Moralphilosophie zugeordnet werden: dem Konsequentialismus, der Deontologie und der Tugendethik.

Dem Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft, der sogenannten Grünen Gentechnik, wird in der Schweizer Öffentlichkeit mit grosser Skepsis begegnet. Im Vordergrund stehen ökologische Bedenken, dass sich beispielsweise gentechnisch veränderte Pflanzen mit verwandten Wildarten auskreuzen und in der Umwelt ausbreiten oder sich unerwartete Effekte auf Nichtziel-Organismen einstellen können. Insbesondere negative Aus- wirkungen auf die natürliche Biodiversität und die Agrobiodiversität werden von der Schweizer Öffentlichkeit befürchtet. Angesichts der möglichen Risiken wird ein sorgfältiger Umgang mit dieser neuen Technologie angemahnt. Neben Risikobedenken gibt es in der ökologischen Debatte in der Schweiz auch grundsätzliche Vorbehalte gegenüber der Gentechnik, die als ein unnatürlicher Eingriff oder eine Verletzung der «Würde der Pflanze» angesehen wird. Um die facettenreiche Debatte in der Schweiz zur Grünen Gentechnik besser zu verstehen, lohnt sich ein genauerer Blick auf die verschiedenen Argumentationstypen, die sich beobachten lassen. Diese können drei wichtigen Theorien der Moralphilosophie zugeordnet werden: dem Konsequentialismus, der Deontologie und der Tugendethik.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:07 Faculty of Science > Institute of Evolutionary Biology and Environmental Studies
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
590 Animals (Zoology)
Language:German
Date:2013
Deposited On:22 Aug 2013 10:13
Last Modified:05 Apr 2016 16:55
Publisher:Naturforschende Gesellschaft Zürich
ISSN:0042-5672
Related URLs:http://www.ngzh.ch/ViejAbstr.html (Publisher)
Permanent URL: https://doi.org/10.5167/uzh-80102

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