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Ressourcenorientierte Diagnostik im Alter


Forstmeier, Simon; Maercker, Andreas (2008). Ressourcenorientierte Diagnostik im Alter. Klinische Diagnostik und Evaluation, 1(2):186-204.

Abstract

Trotz der im Alter zunehmenden körperlichen, kognitiven und sozialen Verlusten bleibt das subjektive Wohlbefinden relativ stabil. Dies weist auf die vielen Ressourcen älterer Menschen hin. Dieser Artikel stellt für die klinische Ressourcendiagnostik relevante Verfahren vor und erläutert die zugrunde liegenden Konzepte. Berücksichtigt werden Aktivitäten und Erlebnisse als Ressourcen, emotionale Ressourcen (positiver Affekt, Lebenszufriedenheit, Selbstwerterleben, Lebensqualität), motivationale und volitionale Ressourcen (Kontrollüberzeugung, Selbstwirksamkeitserwartung, Optimismus, Handlungsorientierung, Selbstregulation und Selbstkontrolle, Emotionsregulation), interpersonale Ressourcen (Bindung, Altruismus, soziale Verantwortung, Vergebung) sowie externe Ressourcen (soziales Netzwerk, soziale Unterstützung, Umweltressourcen). Die Rolle von Ressourcen in der Theorie der Selektiven Optimierung und Kompensation (SOK) wird diskutiert. Es wird geschlussfolgert, dass Ressourcenaktivierung auf der Basis einer Ressourcendiagnostik in der Alterspsychotherapie grosse Bedeutung hat. Schließlich werden Schlussfolgerungen für Forschungsprojekte zu motivationalen und volitionalen Ressourcen in der Demenzforschung gezogen.

Trotz der im Alter zunehmenden körperlichen, kognitiven und sozialen Verlusten bleibt das subjektive Wohlbefinden relativ stabil. Dies weist auf die vielen Ressourcen älterer Menschen hin. Dieser Artikel stellt für die klinische Ressourcendiagnostik relevante Verfahren vor und erläutert die zugrunde liegenden Konzepte. Berücksichtigt werden Aktivitäten und Erlebnisse als Ressourcen, emotionale Ressourcen (positiver Affekt, Lebenszufriedenheit, Selbstwerterleben, Lebensqualität), motivationale und volitionale Ressourcen (Kontrollüberzeugung, Selbstwirksamkeitserwartung, Optimismus, Handlungsorientierung, Selbstregulation und Selbstkontrolle, Emotionsregulation), interpersonale Ressourcen (Bindung, Altruismus, soziale Verantwortung, Vergebung) sowie externe Ressourcen (soziales Netzwerk, soziale Unterstützung, Umweltressourcen). Die Rolle von Ressourcen in der Theorie der Selektiven Optimierung und Kompensation (SOK) wird diskutiert. Es wird geschlussfolgert, dass Ressourcenaktivierung auf der Basis einer Ressourcendiagnostik in der Alterspsychotherapie grosse Bedeutung hat. Schließlich werden Schlussfolgerungen für Forschungsprojekte zu motivationalen und volitionalen Ressourcen in der Demenzforschung gezogen.

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Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Psychology
Dewey Decimal Classification:150 Psychology
Language:German
Date:2008
Deposited On:23 Feb 2009 15:15
Last Modified:05 Apr 2016 12:45
Publisher:Vandenhoeck & Ruprecht
ISSN:1864-6050
Official URL:http://www.v-r.de/de/titel/2000001548/
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-8892

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