UZH-Logo

Maintenance Infos

«Im Alter ziehe ich (nie und nimmer) ins Altersheim» Motive und Einstellungen zum Altersheim


Seifert, Alexander; Schelling, Hans Rudolf (2013). «Im Alter ziehe ich (nie und nimmer) ins Altersheim» Motive und Einstellungen zum Altersheim. Zürich: Zentrum für Gerontologie.

Abstract

Die Wohnformen im und für das Alter haben sich in den letzten Jahren ausdifferenziert. Neben den klassischen stationären Pflegeeinrichtungen werden unterschiedliche Wohnkonzepte für ältere Menschen angeboten. Die Altersheime der Stadt Zürich (AHZ) passen ihre Angebote laufend an und stellen für viele ältere Menschen flexible Wohnmöglichkeiten zur Verfügung.
Im Auftrag der AHZ wurde Anfang 2013 eine postalische Befragungsstudie in der Stadt Zürich durchgeführt, die Auskunft über die Motive, Einstellungen und Erwartungen zu den unterschiedlichen Wohnformen im Alter, speziell auch zum Altersheim, geben sollte. Daneben sollte festgestellt werden, in welcher Lebenssituation eine Entscheidung für oder gegen ein Altersheim gefällt wird. Insgesamt wurden über 1500 Personen befragt, davon rund 500 Personen, die für ein öffentliches Altersheim der Stadt Zürich angemeldet waren und auf einer Warteliste standen, und weitere mehr als 1000 repräsentativ ausgewählte Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zürich ab 75 Jahren, welche (noch) nicht für ein solches Altersheim angemeldet waren.
Die Studie zeigt, dass ein positives Bild der Wohnform und Kontakte zu einem Altersheim die Einstellung zum Altersheim und die Umzugsabsicht dorthin beeinflussen. Einerseits sind Personen, welche sich für ein Altersheim angemeldet haben, eher allein lebend, im Durchschnitt etwas älter, haben ein etwas negativeres Bild vom eigenen Älterwerden und weisen eine etwas schlechtere Gesundheitsbilanz auf als die Vergleichsgruppe der Nicht-Angemeldeten, was auf «Push-Motive» hinweist; andererseits werden dem Altersheim im Sinn von «Pull- Motiven» auch anziehende Merkmale wie Sicherheit, gute Pflege und Betreuung, soziale Kontakte und Entlastung vom Haushalt zugesprochen, welche einen frühzeitigen Eintritt in ein Altersheim begründen können.

Abstract

Die Wohnformen im und für das Alter haben sich in den letzten Jahren ausdifferenziert. Neben den klassischen stationären Pflegeeinrichtungen werden unterschiedliche Wohnkonzepte für ältere Menschen angeboten. Die Altersheime der Stadt Zürich (AHZ) passen ihre Angebote laufend an und stellen für viele ältere Menschen flexible Wohnmöglichkeiten zur Verfügung.
Im Auftrag der AHZ wurde Anfang 2013 eine postalische Befragungsstudie in der Stadt Zürich durchgeführt, die Auskunft über die Motive, Einstellungen und Erwartungen zu den unterschiedlichen Wohnformen im Alter, speziell auch zum Altersheim, geben sollte. Daneben sollte festgestellt werden, in welcher Lebenssituation eine Entscheidung für oder gegen ein Altersheim gefällt wird. Insgesamt wurden über 1500 Personen befragt, davon rund 500 Personen, die für ein öffentliches Altersheim der Stadt Zürich angemeldet waren und auf einer Warteliste standen, und weitere mehr als 1000 repräsentativ ausgewählte Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zürich ab 75 Jahren, welche (noch) nicht für ein solches Altersheim angemeldet waren.
Die Studie zeigt, dass ein positives Bild der Wohnform und Kontakte zu einem Altersheim die Einstellung zum Altersheim und die Umzugsabsicht dorthin beeinflussen. Einerseits sind Personen, welche sich für ein Altersheim angemeldet haben, eher allein lebend, im Durchschnitt etwas älter, haben ein etwas negativeres Bild vom eigenen Älterwerden und weisen eine etwas schlechtere Gesundheitsbilanz auf als die Vergleichsgruppe der Nicht-Angemeldeten, was auf «Push-Motive» hinweist; andererseits werden dem Altersheim im Sinn von «Pull- Motiven» auch anziehende Merkmale wie Sicherheit, gute Pflege und Betreuung, soziale Kontakte und Entlastung vom Haushalt zugesprochen, welche einen frühzeitigen Eintritt in ein Altersheim begründen können.

Downloads

57 downloads since deposited on 16 Jan 2014
19 downloads since 12 months
Detailed statistics

Additional indexing

Item Type:Monograph
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Center for Gerontology
Dewey Decimal Classification:300 Social sciences, sociology & anthropology
Language:German
Date:2013
Deposited On:16 Jan 2014 16:11
Last Modified:05 Apr 2016 17:26
Publisher:Zentrum für Gerontologie
Series Name:Zürcher Schriften zur Gerontologie

Download

[img]
Preview
Content: Published Version
Language: German
Filetype: PDF
Size: 1MB

TrendTerms

TrendTerms displays relevant terms of the abstract of this publication and related documents on a map. The terms and their relations were extracted from ZORA using word statistics. Their timelines are taken from ZORA as well. The bubble size of a term is proportional to the number of documents where the term occurs. Red, orange, yellow and green colors are used for terms that occur in the current document; red indicates high interlinkedness of a term with other terms, orange, yellow and green decreasing interlinkedness. Blue is used for terms that have a relation with the terms in this document, but occur in other documents.
You can navigate and zoom the map. Mouse-hovering a term displays its timeline, clicking it yields the associated documents.

Author Collaborations