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Proteinurie


Elke, B; Ludin, S; Fehr, T (2008). Proteinurie. Praxis, 97(15):811-818.

Abstract

Proteinurie ist ein relativ häufiger Befund anlässlich einer Routineuntersuchung. Es gilt, die häufigen harmlosen Ursachen von den selteneren, schwerwiegenden Ursachen abzugrenzen. Bei Verdacht auf eine Nierenkrankheit muss der
Hausarzt zwar nicht selbst die Diagnose stellen, er sollte aber durch ein strukturiertes Vorgehen eine sinnvolle Vorabklärung veranlassen, die es ihm erlaubt, die Patienten mit einem hohen Risiko für eine manifeste Nierenerkrankung rechtzeitig einem Nephrologen zur Abklärung zu schicken. Jeder positive Zufallsbefund sollte deshalb verifiziert werden und falls er persistiert, weiter abgeklärt werden. Die Messung der Proteinurie gehört andererseits auch zur Basisdiagnostik bei arterieller Hypertonie und Diabetes mellitus. Sie ist ein unabhängiger kardiovaskulärer Risikofaktor und hat Implikationen für die Wahl der Therapie. Die Progression einer Niereninsuffizienz kannmit der entsprechenden medikamentösen Behandlung verzögert werden. Oft hat die Proteinurie eine benigne Ursache. Bei jüngeren Patienten ist die orthostatische Proteinurie der häufigste Grund. Aber auch Fieber, schwere körperliche Belastung und Dehydration können zu einer Proteinurie führen. Trotz dieser häufig gutartigen Ursachen muss gerade auch bei jungen Patienten an eine nicht erkannte Nierenkrankheit, beispielsweise eine Glomerulonephritis, gedacht werden.

Proteinurie ist ein relativ häufiger Befund anlässlich einer Routineuntersuchung. Es gilt, die häufigen harmlosen Ursachen von den selteneren, schwerwiegenden Ursachen abzugrenzen. Bei Verdacht auf eine Nierenkrankheit muss der
Hausarzt zwar nicht selbst die Diagnose stellen, er sollte aber durch ein strukturiertes Vorgehen eine sinnvolle Vorabklärung veranlassen, die es ihm erlaubt, die Patienten mit einem hohen Risiko für eine manifeste Nierenerkrankung rechtzeitig einem Nephrologen zur Abklärung zu schicken. Jeder positive Zufallsbefund sollte deshalb verifiziert werden und falls er persistiert, weiter abgeklärt werden. Die Messung der Proteinurie gehört andererseits auch zur Basisdiagnostik bei arterieller Hypertonie und Diabetes mellitus. Sie ist ein unabhängiger kardiovaskulärer Risikofaktor und hat Implikationen für die Wahl der Therapie. Die Progression einer Niereninsuffizienz kannmit der entsprechenden medikamentösen Behandlung verzögert werden. Oft hat die Proteinurie eine benigne Ursache. Bei jüngeren Patienten ist die orthostatische Proteinurie der häufigste Grund. Aber auch Fieber, schwere körperliche Belastung und Dehydration können zu einer Proteinurie führen. Trotz dieser häufig gutartigen Ursachen muss gerade auch bei jungen Patienten an eine nicht erkannte Nierenkrankheit, beispielsweise eine Glomerulonephritis, gedacht werden.

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Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Nephrology
04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic and Policlinic for Internal Medicine
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Language:German
Date:2008
Deposited On:23 Dec 2008 09:33
Last Modified:05 Apr 2016 12:45
Publisher:Hans Huber
ISSN:1661-8157
Additional Information:Full text at http://www.verlag-hanshuber.com/zeitschriften/servepdf.php?abbrev=PRX&show=fulltext&year=2008&issue=15&file=PRX097150811.pdf
Publisher DOI:10.1024/1661-8157.97.15.811
Permanent URL: http://doi.org/10.5167/uzh-8951

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